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DEL-Play-offs 2019

11.03.2019

Wir machen Sie zum Eishockey-Experten: DEL-Wissen für Angeber

Die beste Zeit des Jahres: Play-off-Zeit. Wir verraten, was Fans wissen müssen.
Bild: Siegfried Kerpf

Play-offs - das ist auch die beste Zeit, um Freunde und Bekannte mit Insider-Wissen zu beeindrucken. Wir verraten, was jeder Fan über die DEL wissen sollte.

5 Sekunden benötigte AEV-Stürmer Andre Faust am 11. September 1998 im Spiel gegen Nürnberg, um das schnellste Tor der DEL-Geschichte zu erzielen.

6 Klubs spielen seit 1994 ununterbrochen im Oberhaus: Mannheim, Köln, Eisbären Berlin, Nürnberg, Krefeld, Augsburg.

7 Titel haben die Eisbären Berlin gesammelt und sind damit Primus. Weitere Titelträger waren: Adler Mannheim (6), EHC Red Bull München (3), Kölner Haie (2), Düsseldorfer EG, München Barons, Krefelder Pinguine, Frankfurt Lions, Hannover Scorpions, ERC Ingolstadt.

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Der Münchner Coach Don Jackson hat acht Deutsche Meistertitel gewonnen.
Bild: Tobias Hase, dpa

8 Meisterschaften durfte Don Jackson als Chef-Trainer feiern. Fünf mit Berlin, drei mit München. Kein Coach schaffte mehr.

9 Diesen Rang nahm der ERC Ingolstadt nach der regulären Saison 2012/13 ein. Am Ende feierten die Schanzer die Meisterschaft. Kein anderer Titelgewinner war je von einem schlechteren Platz ins Play-off-Rennen gegangen.

15 Siege in Folge: Diesen Rekord halten die Adler Mannheim. Das Team schafft das in der Saison 2001/02. Den Titel holen die Adler aber nicht. Im Finale behält Köln die Oberhand.

19 Tore fielen vor zwei Jahren im Spiel Iserlohn gegen Nürnberg, das die Franken am Ende mit 10:9 für sich entschieden. Nie gab es in einer Partie mehr Treffer zu bestaunen. Übrigens: Die meisten Tore in einem Spiel für nur eine Mannschaft können sich die Frankfurt Lions auf die Fahnen schreiben. Sie deklassierten am 24. Oktober 1997 die Kaufbeurer Adler mit 15:3.

42 Penalties zählten die Statistiker am 21. November 2010 im Hauptrundenspiel des EHC München gegen die Straubing Tigers. Die Niederbayern entschieden am Ende die Partie für sich – und sind mit den Kollegen aus der Landeshauptstadt offizieller IIHF-Rekordhalter in einem "oberklassigen Eishockeyspiel".

45 Shutouts durfte Torhüter Ian Gordon in 13 Jahren DEL feiern. Dem Deutschkanadier dicht auf den Fersen ist Danny aus den Birken. Der aktuell in München unter Vertrag stehende Keeper steht bei 43 Spielen ohne Gegentor.

48 Jahre alt war Karel Lang, als er sich am 2. März 2007 für die Füchse Duisburg im Spiel gegen Straubing ins Tor stellte. Kein Spieler war in 25 Jahren DEL jemals älter.

59 Strafminuten holen sich viele Spieler höchstens in einer Saison ab – Stephan Daschner schaffte das als Profi der Hannover Scorpions 2012 gegen die Straubing Tigers.

63 Tore in nur einer Saison: Sergej Berezin gelang das in der Saison 1995/96 im Dress der Kölner Haie. Ein Wert, der wohl für die Ewigkeit Bestand hat. Sechs Treffer in einem Spiel wie Jiri Dopita von den Eisbären Berlin am 11. November 1994 gegen Augsburg und Mike Millar von den Kassel Huskies am 9. Dezember 1994 gelangen aber auch ihm nicht.

79 Assists: Damit fiel in der gleichen Saison, in der Berezin den Torrekord aufstellte, auch die Bestmarke für die meisten Assists. John Chabot von den Berlin Capitals machte sich mit dieser bärenstarken Leistung in der Hauptstadt unsterblich.

91 bittere Sekunden erlebten die Augsburger Panther am 18. November 2005 in Iserlohn. In dieser kurzen Zeitspanne musste der AEV vier Gegentreffer hinnehmen. Eine "Bestmarke", auf die man nicht gerade stolz sein dürfte.

105 Scorerpunkte: Diese Marke ist untrennbar mit dem Frankfurter Robert Reichel verbunden. Wie sollte es anders sein: Diesen fabelhaften Wert markierte er wie Berezin und Chabot in der Saison 1995/96.

168 Minuten und 16 Sekunden dauerte das bisher längste Spiel der DEL-Historie. Am 22. März 2008 kreuzten die Kölner Haie und die Adler Mannheim die Schläger, der Sieger stand aber erst am 23. März fest. In der sechsten Verlängerung erzielte schließlich der damalige Kölner Philipp Gogulla den 5:4-Siegtreffer für die Rheinländer.

Patrick Reimer ist Torjäger bei den Nürnberg Ice Tigers.
Bild: Daniel Karmann, dpa

335 Tore hat Patrick Reimer nach Abschluss der aktuellen Hauptrunde nun insgesamt in seiner DEL-Zeit erzielt. Er liegt damit im Fernduell mit Münchens Michael Wolf (327) vorne und nimmt den Spitzenplatz der Allzeit-Torjäger ein. Wolf wird den Rückstand nicht mehr aufholen. Er beendet nach Ende der Play-offs seine Karriere.

336 Strafminuten gab es am 20. September 1997 beim Spiel der Frankfurt Lions gegen Nürnberg. Kurios: Die Franken waren auch bei der Einstellung dieser unrühmlichen Bestmarke in derselben Saison beteiligt. Am 10. März 1998 gegen Schwenningen verhängten die Referees wiederum 336 Strafminuten.

400 Zuschauer lockte die Partie Schwenningen gegen Eisbären Berlin am 14. März 2000 in die Halle der Wild Wings. Nie kamen weniger.

506 Spiele in Folge absolvierte Patrick Köppchen, der aktuell in Düsseldorf unter Vertrag steht und zuvor die Trikots der München Barons, Hamburg Freezers und Hannover Scorpions trug. Zudem stand er in Ingolstadt und Nürnberg unter Vertrag. Von November 2007 bis November 2015 fehlte der gebürtige Berliner in keinem Ligaspiel. Erst eine Rückenverletzung stoppte den "Unverwüstlichen". Der 38-Jährige hat im November zudem eine ganz besondere Schallmauer durchbrochen. Er avancierte zum vierten Spieler, der die Marke von 1000 Spielen in der DEL erreichen konnte. Das gelang vor ihm nur Nikolaus Mondt, Daniel Kreutzer und Mirko Lüdemann (siehe weiter unten).

536 Assists verbuchte Robert Hock während seiner DEL-Karriere, in der er unter anderem für Rosenheim, Köln und Iserlohn auflief. Keinem Spieler gelangen mehr Torvorlagen.

1197 DEL-Einsätze und damit mehr als jeder andere: Mirko Lüdemann war der Dauerbrenner der Liga. Der gebürtige Sachse absolvierte alle Partien für nur einen Klub, die Kölner Haie. Nicht nur deswegen ist er in der Domstadt eine Legende.

1628 Zuschauer im Schnitt in der Saison 2007/08 – die Füchse Duisburg erhielten den schlechtesten Fan-Zuspruch der DEL-Geschichte.

1806 Strafminuten sammelte Sven Felski von den Eisbären Berlin in seiner DEL-Karriere. Der fleißige "Felle" erkämpfte sich diese Spitzenposition in 930 Spielen – macht knapp zwei Strafminuten pro Partie für den heute 44-Jährigen, der 2012 Handschuhe und Schläger in die Ecke legte.

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