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Michael Thurk in der Grundschule

16.10.2009

FC Augsburg: Eine Fragestunde der besonderen Art

Michael Thurk in der 1c der Grundschule am Roten Tor.
Bild: Ulrich Wagner

Der FC Augsburg verteilt 2000 Freikarten an die Erstklässler der Augsburger Grundschulen. Michael Thurk besucht die Grundschule am Roten Tor berichtet den Schülern von seinem großen Ziel. Von Robert Götz

"Wie oft kannst du den Ball jonglieren", will Niklas (7) wissen. Michael Thurk (33) muss überlegen. "Hm, da hab' ich noch nie mitgezählt. Aber ein paar Mal kann ich es schon", antwortet der Fußballprofi und lächelt. Gestern hatte der Torjäger des FC Augsburg einen ganz besonderen Interview-Termin. Fast eine Stunde stellte er sich den Fragen der Klasse 1c der Grundschule am Roten Tor.

Der FCA hatte alle Erstklässler der Augsburger Grundschulen zum Spiel gegen den Karlsruher SC am Sonntag in die Impuls-Arena (13.30 Uhr) eingeladen. Über 2000 Karten wurden verteilt, die Schule am Roten Tor hatte mit 200 am meisten bestellt. "Wir wollen die Schüler zu guten Leistungen motivieren und hoffen, dass sie sich für die Schule und gerne auch für den FCA begeistern. Die Resonanz war jedenfalls großartig. 26 Schulen haben Karten für dieses Spiel bei uns bestellt", erklärt FCA-Pressesprecher Dominik Schmitz. Der FCA handelt aber durchaus auch im Eigeninteresse, wie viele andere Profiklubs auch. Denn die Kinder sind die zahlenden Zuschauer von morgen.

Und auch gestern spielten sie die Hauptrolle. "Es macht Spaß, weil die Kinder doch etwas andere Fragen stellen, als es die Journalisten bei den Spielen tun", freut sich Thurk nach der Fragestunde, die über eine Stunde dauert. Wo er denn wohne, will einer der Abc-Schützen wissen. "In Kissing", erklärt Thurk. Frau Mina und Sohn Leon-David (2) pendeln zwischen Kelkheim bei Frankfurt, dort hat Thurk seinen Lebensmittelpunkt, und Bayern.

FC Augsburg: Eine Fragestunde der besonderen Art

Ob er denn einen Hund habe, ist eine weitere Frage. "Hatten wir, aber der ist leider schon vor längerer Zeit gestorben", antwortet Thurk geduldig. "Verdienst du auch Geld mit dem Fußball?", geht es dann ins Eingemachte. "Ein bisschen. Fußball ist mein Hobby, aber auch mein Beruf ", schmunzelt Thurk. 400.000 Euro soll sein Jahressalär laut Sport-Bild sein. "Das stimmt nicht", erklärt Thurk später. Es sei weniger.

Ob er denn schon einmal ein Tor geschossen habe, fragt der kleine Simon. "Ja, schon viele. In dieser Saison sind es acht." Thurk ist derzeit in Top-Form, und das ist auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben. Der Vertrag von Thurk läuft im Sommer aus. Da ist er zwar nicht der Einzige, doch mit seinen Toren hat er auf sich aufmerksam gemacht. Konkrete Anfragen gibt es noch keine. "Das ist ja bis ein halbes Jahr vor Vertragsende verboten", sagt Thurk. Er fühlt sich beim FCA wohl, ein Gespräch mit dem Trainer hat es schon gegeben. Jos Luhukay baut auf ihn, Vertragsverhandlungen gab es aber noch nicht. "Wir haben noch Zeit", sagt der Torjäger. Für ihn steht jetzt erst einmal die Punktrunde im Fokus.

Ob er denn einmal in der Bundesliga spielen wolle, fragt Niklas am Ende. "Da hab' ich schon gespielt. Mit Mainz und Frankfurt", antwortet Thurk mit einem Lachen und fügt an: "Da würde ich gerne noch einmal spielen." Thurk hat noch ein großes Ziel. Am liebsten würde er es mit dem FCA erreichen.

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