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FC Augsburg

10.12.2013

Seinsch tritt auf die Euphorie-Bremse

FCA-Präsident Walther Seinsch warnt vor der Winterpause vor zu großer Euphorie.
Bild: Fred Schöllhorn (Archiv)

FCA-Präsident Walther Seinsch hat sich vor dem Spiel gegen Braunschweig mit einem offenen Brief an die Fans gewandt. Darin lobt er die tolle Hinrunde, warnt aber auch.

Sportlich habe die Mannschaft bisher Großartiges geleistet, schreibt Seinsch in einem Blog-Eintrag auf der FCA-Homepage. Gleichzeitig warnt er aber vor zu großer Euphorie. Warnende Beispiele, bei denen eine scheinbar beruhigende Punktezahl zur Winterpause am Ende nicht gereicht hat, habe es zuletzt genug gegeben.

In der vergangenen Saison war Fortuna Düsseldorf zur Winterpause mit komfortablen 21 Punkten bekanntlich im Mittelfeld gestanden, am Ende jedoch mit 30 Zählern abgestiegen.

Seinsch erwartet schweres Spiel gegen Braunschweig

Seinsch geht mit seinen Appell zu einem wohlgewählten Zeitpunkt an die Öffentlichkeit. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) empfängt der FCA Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Braunschweig. Nach den starken Leistungen der vergangenen Wochen scheinen viele den Sieg für den FCA bereits fest eingeplant zu haben, wie auch Seinsch weiß. "Nach den tollen Spielen gegen Hoffenheim, den Duellen gegen Bayern München oder den erfolgreichen Auswärtsspielen in Berlin und Hamburg höre ich nun immer wieder Stimmen, die die Punkte gegen Braunschweig bereits im Hinterkopf eingerechnet haben."

Dass der FCA erstmals als Favorit in eine Bundesliga-Partie geht, sieht Seinsch nicht unbedingt als Vorteil: "Wir sind nicht der Herausforderer. Es ist eine neue Situation für unsere Mannschaft." Er sei fest davon überzeugt, dass es ein ganz schweres Spiel wird. AZ

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