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Massagen: Bei Verspannungen nicht immer ratsam

Eine wohltuende Massage kann Rückenschmerzen lindern. Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, sollten Betroffene allerdings einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich um Warnsignale für einen Bandscheibenvorfall handeln.

Bei länger als eine Woche andauernden und ausstrahlenden Rückenschmerzen sollten Betroffene zum Arzt gehen, anstatt sich selbst eine Massage zu verordnen. Denn die Beschwerden können Warnsignale für ernsthafte medizinische Probleme wie einen Bandscheibenvorfall sein, sagt Detlef Detjen von der Aktion Gesunder Rücken (AGR). Druck auf die falschen Stellen durch Massagen oder auch einen Massagesessel kann die Schmerzen noch verstärken. Der Experte betont aber: "Man muss nicht bei jedem Zipperlein zum Arzt."

Keine dauerhafte Hilfe

Weil Rückenschmerzen bei den meisten Betroffenen durch muskuläre Probleme verursacht werden und nicht gleich einen Bandscheibenvorfall bedeuten müssen, können selbst verordnete Massagen oft Linderung bringen. Allerdings helfen sie nicht dauerhaft gegen Rückenschmerzen, sondern nur für den Moment.

Um die Probleme langfristig in den Griff zu bekommen, empfiehlt Detjen daher vor allem Bewegung: Mal mit dem Fahrrad statt dem Auto fahren oder die Treppe statt des Fahrstuhls nehmen. Am besten ist aber, nicht erst etwas zu tun, wenn die Schmerzen schon da sind, sondern etwa mit Bewegung und einem rückengerechtem Umfeld vorzubeugen. Außerdem rät er, durch gesunde Ernährung Übergewicht zu vermeiden. Denn auch das kann zu Rückenbeschwerden führen. (dpa)

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