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Schmerzen beim Laufen - was nun?

Wer bei längeren Spaziergängen immer wieder Schmerzen hat, sollte zum Arzt gehen - denn womöglich steckt dahinter die Schaufensterkrankheit.
Bild: Malte Christians
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Anzeichen der Schaufensterkrankheit sollten zügig abgeklärt werden, um das Risiko möglicher Folgeerkrankungen zu mindern.

Wenn beim Spaziergang plötzlich die Beine schmerzen, halten Betroffene das oft für Muskelkater oder -krämpfe. Tritt das Problem immer wieder auf, kann dahinter die sogenannte Schaufensterkrankheit stecken. Betroffene sollten sich dann beim Arzt untersuchen lassen. Wer die Schaufensterkrankheit hat, ist meist auch Risikopatient für lebensgefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie den Herzinfarkt. Wird die Durchblutungsstörung schnell erkannt, lässt sie sich gut behandeln – zum Beispiel durch Lebensstil-Maßnahmen, mit denen dann auch das Risiko weiterer Krankheiten sinkt. Risikopatienten für die Schaufenster- oder periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) sind Männer, Menschen über 60 Jahren, ehemalige und aktuelle Raucher sowie Menschen mit Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck. Warnzeichen einer beginnenden pAVK sind neben den Beschwerden ständig kalte Füße sowie Probleme mit der Wundheilung an Fuß und Unterschenkel. Die klassischen Symptome der Krankheit sind aber Schmerzen, die von der Wade in den Oberschenkel ziehen, erst nach einer längeren Laufstrecke von etwa 200 Metern einsetzen und beim Stehenbleiben – zum Beispiel vor einem Schaufenster – wieder aufhören. tmn

Eine Schaufensterpuppe mit Atemmaske steht im Schaufenster einer Apotheke.
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