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Jahresversammlung

07.02.2015

Die Jugend ist eine tragende Säule der Hubertusschützen

Jahresversammlung bei den Hubertusschützen von Pfaffenhofen (von links): Vorsitzender Markus Braun, die Ehrenmitglieder Albert Brummer und Wilhelm Köllensperger, Zweite Vorsitzende Gerlinde Stöckinger.
Bild: pm

Keine Nachwuchssorgen in Pfaffenhofen. Erste Mannschaft in der Gauoberliga

In der gut gefüllten Gaststube der Hubertusschützen begrüßte Vorsitzender Markus Braun zur Generalversammlung auch den Ehrensportwart Fritz Ulrich, den Ehrenkassier Erich Killensberger sowie die Gemeinderäte Albert Stöckinger und Robert Göppel.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ließ Markus Braun das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Besondere Erwähnung fanden der gut besuchte Faschingsball, bei dem wieder „DJ Norre“ für die gute Laune sorgte und das erfolgreiche Sommerfest unter dem Walnussbaum.

Das Vereinsheim stand auch anderen Vereinen und Privatpersonen für ihre Veranstaltungen zur Verfügung. Möglich sei dies alles nur durch das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer, die zusammen mehr als 2000 Stunden für die Bewirtung des Vereinsheims geopfert haben.

Markus Braun ging auch auf die schießsportlichen Aktivitäten ein. Der Verein bestreitet neben den Gaurundenwettkämpfen auch mit drei Bezirksrundenmannschaften und einer Pistolen- sowie einer Damenmannschaft regelmäßig Wettkämpfe. Darüber hinaus beteiligte sich der Verein am Gauschießen, der Gaumeisterschaft sowie dem Zusampokal. Beim Gaupokalschießen wurde das Finale erreicht und Gerlinde Stöckinger erreichte als zweitbeste Dame sogar das Einzelfinalschießen.

Abschließend gab Vorsitzender Braun einen Abriss zum Stand der Sanierungsarbeiten am Schützenheim. Im abgelaufen Jahr konnten die Außenarbeiten nach der Abdichtung der äußeren Kellerwände abgeschlossen werden. Hierfür wurden wieder hunderte Arbeitsstunden freiwilliger Helfer investiert.

Alois Straub legte den Kassenbericht dar. Trotz erheblicher Investitionen war es dem Verein gelungen, erneut ein Plus im Kassenbestand zu erzielen. Dies sei aber nur dem unermüdlichen Einsatz aller ehrenamtlicher Helfer zu verdanken. Martin Bauer bescheinigte als Kassenprüfer eine tadellose Verwaltung der Vereinsfinanzen und beantragte dessen Entlastung, welche einstimmig erfolgte.

Martin Stöckinger berichtete als Sportwart über sehenswerte Resultate. So gelang der 1. Mannschaft der Wiederaufstieg in die Gauoberliga. In der aktuellen Saison belegt die Pistolenmannschaft ungeschlagen den ersten Platz ihrer Klasse und die dritte Mannschaft konnte sich sogar den vorzeitigen Aufstieg sichern. Dann gab der Sportwart noch die Vereinsmeister und Könige bekannt. (Siehe Infokasten)

Jugendleiter Robert Göppel fand nur lobende Worte für die Nachwuchsschützen. Während andere Vereine mit Nachwuchssorgen zu kämpfen haben, seien die Hubertus-Jungschützen eine tragende Säule des Vereins. „Sowohl ihr Einsatz bei allen anstehenden Arbeiten wie auch ihre große Beteiligung an den Wettkämpfen und den Übungsabenden verdienen volles Lob und ebenso großen Respekt. Einige andere Schützen könnten sich ein Beispiel daran nehmen“, so Göppel.

Aber auch schießsportlich ist die Truppe erfolgreich. So stellte der Verein mit Mario Müller den Gaumeister in der Jugendklasse und Marwin Müller belegte in der Schülerklasse den zweiten Rang. Auch in der Mannschaftswertung der Jugendklasse ging Platz 1 nach Pfaffenhofen.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft, durchgeführt von Gemeinderat Albert Stöckinger, dankte Vorsitzender Markus Braun den anwesenden Albert Brummer und Wilhelm Köllensperger sowie in Abwesenheit Elfriede Demeter und Josef Hefele für ihre langjährige Treue und ernannte sie zu Ehrenmitgliedern.

Der Vorsitzende blickte abschließend auf das kommende Vereinsjahr, welches durch die notwendige Sanierung des Schießstandes geprägt sein wird. Hier sei aufgrund von Feuchtigkeitsschäden und des Alters der Anlage eine vollständige Erneuerung mit Arbeiten an der Bausubstanz notwendig. Dies dürfte laut Braun Kosten in fünfstelliger Höhe sowie wieder einen immensen Arbeitseinsatz für die aktiven Helfer bedeuten. (pm)

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