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Einblick

29.01.2019

Männer genießen kochend ihr Leben

Hier stellt Josef Pischel das Menü seiner Kochgruppe den Hobbyköchen vor. Dann gab es das „Amuse-Gueule“ – die Gaumenfreude: eine Spinat-Lachsrolle, dazu einen Crémant (Schaumwein) aus dem Loiretal.

Jahresauftakt beim Wertinger Männer-Koch-Club. Warum das Dessert am längsten brauchte

Der Name des Menüs „Savoir-vivre“ – übersetzt „Genieße das Leben“ – versprach einen kulinarischen Genuss am ersten Kochabend des Wertinger Männerkochclubs im neuen Jahr. Die Köche um Teamleiter Josef Pischel, Claus Ruggenbrod, Klaus Hille und Stefan Zink hatten ein delikates,anspruchsvolles Menü zusammengestellt.

Zur Eröffnung gab es eine Lachs-Spinatrolle auf einer gerösteten Brötchenscheibe, die Stefan Zink zu Hause vorbereitet hatte, weil sie ja schnittfest werden musste. Dazu gab es einen Crémant de Loire, einen französischen Schaumwein. Durch ihren würzigen Geschmack und zarte Konsistenz war es schon der erste Gaumenschmaus.

Die Apfelschaumsuppe mit Calvados und den marinierten Calvadosäpfeln verführte mit dem feinen Apfelgeschmack einige der Kochbrüder dazu, dass sie gleich mehrere Teller von diesem feinen Süppchen genossen.

Ein Klassiker war das Beef Tartar mit Wachtelei und Salatbouquet. Das Dressing war in einem eigenen Gläschen auf jedem Teller mit Sardellenpaste befestigt. Bei der Abstimmung über das Zwischengericht gab es die volle Zustimmung der Köche. Das Hauptgericht, das Chateaubriand mit Speckbohnen, Macairekartoffeln und einer Sauce béarnaise war der Höhepunkt.

Das herrliche Rinderfilet wurde kurz angebraten und dann im Backofen bei ca 100 Grad 80 Minuten gegart. In der Zwischenzeit wurden Macairekartoffeln – knusprig gebratene Kartoffelkuchen – und Speckbohnen vorbereitet. Georg Lipp schlug die Sauce béarnaise auf und schmeckte sie passend zum Filet ab. Das Anrichten der Gerichte bereitet oftmals Schwierigkeiten, da ja alles heiß auf den Tisch kommen soll, aber auch die Teller für das Auge besonders angerichtet sein müssen.

Claus Ruggenbrod schnitt das auf den Punkt gegarte Chateaubriand in Tranchen, und alle halfen beim Anrichten. Es klappte wie immer.

Die längste Vorbereitungszeit hatte Karl Rupp mit den Crêpes. Er musste 22 Crêpes machen, und die sollten alle gleich groß und gleich dünn sein. Er bekam die Bestnote für seine Leistung. Für die Fertigstellung der Crêpes Suzette, das heißt, die Orangensoße und das Flambieren der „Pfannkuchen“, war Claus Ruggenbrod zuständig.

Mit Orangen garniert war es ein gelungenes Dessert und ein krönender Abschluss des Kochabends. (pm)

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