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Vandalismus

22.08.2017

Müllwerfer beschmutzen das Wertinger Freibad

Allerlei Müll landet an den Fassaden des Wertinger Freibades.
Bild: Anne Wall

Unbekannte treiben ihr Unwesen. Und ein übler Scherz verkündet die Schließung des Bades

Schon die ganze Saison über hat Silke Schirrmacher immer wieder feststellen müssen, dass Vandalen ihr Unwesen am Wertinger Freibad getrieben haben. „Zunächst waren es Joghurtbecher oder Eier, dann auch mal ein Glas Honig, das an den Technikraum geworfen wurde“, schildert die Bademeisterin. Am vergangenen Wochenende hat nun der oder die Unbekannte eine Dose Margarine über den Zaun geworfen, „verschönert“ mit Smileys, außen, aber auch innen am Deckel. „Da muss also einer daheimsitzen und vorsätzlich das Freibad als Ziel auswählen“, vermutet die Bademeisterin, denn auf einen Zufall deute nichts mehr hin, wenn die Dose sogar bemalt wurde.

Zu Beginn der Badesaison waren die Schließanlagen mit Sekundenkleber verklebt worden. Und als absoluter „Höhepunkt“ hatten Badegäste die Bademeisterin am Wochenende darauf angesprochen, dass auf einem Schild am Parkplatz stehe, das Wertinger Freibad würde am 4. September für immer schließen. „Völliger Unsinn“, sagt Silke Schirrmacher. Sie und Günther Weiser, Hauptamtsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen, stehen in Kontakt mit der Polizei. Weil aber nichts beschädigt wurde, kann die aktuell auch nichts unternehmen. „Wir werden aber vermehrt Streife fahren“, teilt die Leiterin Martina Guß mit. Und wie auch Schirrmacher hofft sie, dass die Badegäste Augen und Ohren offen halten. „Wenn jemand meint, etwas Verdächtiges zu beobachten, soll er sich bei uns melden“, sagt Guß. Wann genau die Vorfälle passiert sind, kann Bademeisterin Schirrmacher nicht genau sagen. In unregelmäßigen Abständen von zwei bis drei Wochen, zunächst wohl eher nachts, meint sie. Zunächst hatte sie gedacht, das wäre ein einmaliger Vorfall, und hat die Verschmutzung weggemacht, doch der Ärger nahm nicht ab, eher im Gegenteil, wie Schirrmacher sagt. „Wenn jemand ein Problem hat, dann können wir doch ganz normal darüber reden“, meint die Bademeisterin.

Für die Badesaison im kommenden Jahr werde man sich über den Winter Lösungen überlegen, wie man die Bereiche eventuell auch besser überwachen könne. Denn sie will ihren Gästen natürlich ein schönes, sauberes Bad bieten, und den Stress und Ärger durch die Verschmutzungen vermeiden.

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