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Straßensanierung

01.09.2018

Zwei auf einen Streich

Ein ausgeklügeltes System wendet in Bliensbach eine Spezialfirma an: Versetzt fahrende, mit Splitt beladene Lkw folgen dem Bitumenfahrzeug. Im Anschluss wird der aufgebrachte Splitt von einer Walze festgefahren. Der laufende Verkehr tut sein Übriges dazu. Nach ungefähr zwei Wochen wird überschüssiger Splitt abgekehrt, und fertig ist die neue Straßenoberfläche.
Bild: Ulrike Hauke

Die Ortsdurchfahrten Rieblingen und Bliensbach sind neu beschichtet worden. Was in den kommenden Wochen passiert

Gleich zwei Ortsdurchfahrten auf einen Streich erledigten die sieben Mitarbeiter der Babic GmbH, eines Spezialunternehmens für Straßensanierungen. Unter Anleitung von Stefan Simon, Bauleiter der Iglinger Firma, brachten sie neuen Straßenbelag größtenteils während des laufenden Verkehrs im Wertinger Stadtteil Bliensbach und anschließend auch in Rieblingen auf. Mit mehreren, leicht versetzt hintereinanderfahrenden und mit Splitt beladenen Lkw, einem Walzenfahrzeug, welches ihnen folgte, und einem Bitumenfahrzeug, welches vorwegfuhr, verliefen diese Straßensanierungen fachgerecht und routiniert. Simon erklärte, wie es dann weitergeht: „Der Splitt bleibt für ungefähr zwei, drei Wochen auf der Bitumenschicht liegen und wird durch die Kraftfahrzeuge festgefahren, dann wird der überschüssige Splitt abgekehrt, und zurück bleibt eine neue Fahrbahnoberfläche.“

Dieser Oberflächenbehandlung sind umfangreiche Arbeiten des Wertinger Betriebshofs vorausgegangen. Johannes Deisenhofer, Chef der Betriebshofmitarbeiter, umriss kurz, was entlang der Hauptverkehrswege von beiden Ortschaften zu reparieren war: „Die Straßenschäden an beiden Randbereichen haben wir behoben, schadhafte Bordsteine erneuert sowie die Gehwege an Übergängen abgesenkt, sodass diese behindertengerecht benutzbar sind.“ Dies sei insbesondere Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier wichtig, betonte Deisenhofer. Stadtbaumeister Anton Fink fügte hinzu, warum der städtische Betriebshof diese Sanierungen erledigt: „Zum einen haben wir gut ausgebildete Fachleute und sind auch maschinell dafür ausgestattet, und zum anderen sind solche Sanierungsmaßnahmen sehr schwer auszuschreiben, da sich der tatsächliche Umfang der Arbeiten oft erst während der Ausführung vor Ort ergibt.“ In Rieblingen seien teilweise auch Kanäle zur Straßenentwässerung ergänzt worden. Fink erklärt, was dort noch aussteht: „Unsere Betriebshofmitarbeiter überarbeiten in den nächsten Wochen die Gehwege entlang der Hauptverkehrsstraße.“

Die komplette Sanierung der Ortsdurchfahrt von Rieblingen sei auf einer Länge von rund 820 Metern erfolgt, so Fink. Die Kosten hierfür bezifferte er mit rund 130000 Euro. Anders in Bliensbach: „Hier wurde schon beim Bau der Umgehungsstraße Bliensbach mit dem Straßenbauamt Krumbach vereinbart, dass die Ortsdurchfahrt als ehemalige Staatsstraße in einem sanierten Zustand an die Stadt zu übergeben ist.“ Dennoch wurden laut Fink auch dort, wie in Rieblingen, vom Wertinger Betriebshof die notwendigen Vorarbeiten ausgeführt, sodass im Anschluss ebenfalls der neue Straßenbelag auf einer Strecke von rund 1000 Metern erneuert werden konnte. (pm)

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