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Virtuelle Währung

18.12.2017

Forderungen nach Kontrolle beim Bitcoin werden lauter

Der Bitcoin ist eine von mittlerweile mehr als 1300 Kryptowährungen.
Bild:  Jens Kalaene (dpa)

Wie weit geht es noch beim Bitcoin? Die Digitalwährung steigt und steigt. Fachleute sehen sie inzwischen als reines Spekulationsobjekt und fordern mehr Kontrolle.

Der Bitcoin-Boom lässt Rufe nach einer stärkeren Beobachtung und Kontrolle der umstrittenen Kryptowährung lauter werden. Sowohl Wirtschaftsfachleute als auch ranghohe Politiker meldeten sich zu Wort.

Die Forderungen treffen den Bitcoin in einem Moment, in dem er in die traditionellen Finanzmärkte vorzudringen scheint. Am Montag startete die Börse CME in Chicago ihren Handel mit Terminkontrakten auf den Bitcoin. Sie folgt damit der US-Börse CBOE, die den Future-Handel vor gut einer Woche aufgenommen hatte.

"Ich rate zu Vorsorge", sagte Clemens Fuest, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montag). "Die Staaten und die Notenbanken sollten sich dringend Gedanken über eine Regulierung machen."

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Der Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS, Axel Weber, sieht den Bitcoin sogar als nicht werthaltig an. Um Kleinanleger zu schützen, sollten die Regulierer einschreiten, sagte der ehemalige Bundesbankchef der "NZZ am Sonntag".

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire kündigte an, mit den G20-Partnern über eine mögliche Regulierung sprechen zu wollen. "Ich mag ihn nicht. Er kann Aktivitäten wie Drogenhandel oder Terrorismus verschleiern", sagte Le Maire mit Blick auf den Bitcoin im französischen Fernsehen. Außerdem bestünden Risiken für Anleger. Es gebe ein offensichtliches Spekulationsrisiko.

Die Digitalwährung steuert unterdessen auf die Marke von 20 000 US-Dollar zu. An großen Handelsplätzen wie Bitstamp, Coinbase oder Kraken kostete ein Bitcoin am Montagmittag in etwa 19 200 US-Dollar.

Ifo-Chef Fuest sieht beim Bitcoin eine Reihe von Problemen: "Wir sollten uns fragen: Was ist mit Transaktionen, die in Bitcoin abgewickelt werden? Werden da Steuern erhoben, finden möglicherweise illegale Transaktionen statt?"

Zudem müsse man genau beobachten, ob Risiken für die Finanzstabilität entstehen, wenn Institutionen begännen, in Bitcoin zu investieren. Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank, hatte vergangene Woche dagegen keine großen Risiken für die Finanzstabilität gesehen, aber vor Gefahren für Anleger gewarnt.

UBS-Manager Weber erklärt den Höhenflug des Bitcoin damit, dass allein die Nachfrage ihren Wert bestimme. Ähnlich hatte unlängst auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in einer Studie argumentiert. "Wir haben als Bank ganz bewusst vor diesem Produkt gewarnt, weil wir es nicht als werthaltig und nicht als nachhaltig einschätzen", sagte Weber.

Bestrebungen, den Bitcoin-Handel zu regulieren, sind nicht neu. So hat beispielsweise China spezielle Finanzierungen (ICOs), bei denen Digitalwährungen verwendet werden, verboten. Südkorea, eine Hochburg des Bitcoin-Handels, erwägt die Besteuerung von Gewinnen aus diesem Handel. Zudem will Südkorea verhindern, dass Minderjährige mit Kryptowährungen handeln und Anlagekonten eröffnen können.

Der Bitcoin ist eine von mittlerweile mehr als 1300 Kryptowährungen. Diese werden, im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen, nicht von Zentralbanken ausgegeben, sondern am Computer hergestellt. In diesem Jahr haben viele Kryptowährungen stark an Wert gewonnen. Deshalb wird dem Bitcoin von Fachleuten der Status einer Währung abgesprochen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

18.12.2017

Hauptsache der Steuerzahler springt ein, wenn die Zockerei in die Binsen geht, wie gehabt . . .

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18.12.2017

Leute wie Mario Draghi hassen den Bitcoin, weil sie ihn nicht manipulieren können! Genau dies ist der grösste Vorteil der Digitalwährung!

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18.12.2017

Mehr Kontrolle? Der völlig falsche Weg. Wer bewußt hochriskante Speulationen eingeht, sich also eines hohen Risikos bewusst ist, soll im negativen Falle auch die Folgen tragen.

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19.12.2017

Es sei denn, die Zockerbude ist systemrelevant . . .

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