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Aichach-Friedberg

09.11.2016

Am Krankenhaus gibt es eine wichtige neue „Mitarbeiterin“

Die neue Pflegepuppe der Kliniken an der Paar haben die beiden Fördervereine aus Aichach und Friedberg gemeinsam bezahlt. Klassenleiter Andreas Bungies übt mit einer Schülerin, eine Injektion zu setzen.
Bild: Gerlinde Drexler

Die Krankenpflegeschule Aichach übt jetzt mit „Madi“, ihrer neuen Pflegepuppe – finanziert durch Fördervereine. Warum sie für die Ausbildung wichtig ist.

Aichach-Friedberg Die alte Pflegepuppe der Krankenpflegehilfeschule Aichach ist in den Ruhestand gegangen. Nun haben die beiden Fördervereine der Krankenhäuser in Aichach und Friedberg gemeinsam eine neue Pflegepuppe gekauft und sich die Kosten geteilt. Den neuen „Mitarbeiter“ haben die Kollegen der Krankenpflegeschule auf den Namen „Madi“ getauft.

Die 24 Schüler, die im August ihre Ausbildung zum Pflegefachhelfer begonnen haben, haben nun die Möglichkeit, den praktischen Unterricht noch realitätsnäher zu erleben. Sie können an „Madi“ Pflegetechniken intensiver üben und ihre Fertigkeiten vertiefen.

Was „Madi“ der alten Pflegepuppe voraus hat: Sie kann innerhalb weniger Minuten vom Mann zur Frau oder umgekehrt umgebaut werden. Auch Dauerkatheter zu legen ist nun möglich. Über diese neuen Möglichkeiten freute sich bei der Vorstellung von „Madi“ besonders Pflegedirektorin Ulrike Gastl. Krzysztof Kazmierczak, Geschäftsführer der Kliniken an der Paar, ergänzte: „Je besser die Qualifikation der Schüler, umso besser ist das für den Patienten.“

Rund 2400 Euro hat die Puppe gekostet. Jeder der beiden Fördervereine der Kliniken an der Paar hat die Hälfte davon übernommen. „Ich habe spontan zugesagt“, sagte Rüdiger Lischka, Vorsitzender des Friedberger Fördervereins. Als ehemaliger Lehrer halte er Ausbildung für besonders wichtig. Auch der 180 Mitglieder zählende Förderverein des Aichacher Krankenhauses musste nicht lange überlegen. Obwohl sie eher in medizinische Ausrüstung investieren, meinte Vorsitzender Werner Käuferle schmunzelnd. Dies war die erste Puppe.

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