1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Aus Bauland wird nichts

Sitzung II

27.01.2018

Aus Bauland wird nichts

Bauland sollte hier am Ortsrand von Algertshausen zwischen Kirchberg- und Grubetstraße nach dem Willen der Grundstückseigentümer entstehen. Der Stadtrat sah jedoch zu große Hürden.

Stadtrat sieht zu große Hürden für Baugebiet in Algertshausen

Am Ortsrand des Aichacher Stadtteils Algertshausen wird kein Bauland ausgewiesen. Das hat der Stadtrat nun mehrheitlich beschlossen. Er ist damit der Empfehlung des Bauausschusses gefolgt. Der Ausschuss hatte wegen der schwierigen Topografie des Geländes und einer schützenswerten Hecke auf dem Gelände zu hohe Hürden gesehen (wir berichteten). Lediglich die Freie Wählergemeinschaft (FWG) war dafür.

Über den Antrag der Mehrheit der Grundstückseigentümer dort hatte der Bauausschuss schon mehrfach diskutiert, vor allem wegen des Naturschutzes und der Hochwasserproblematik dort. Vor einer Entscheidung waren deshalb Stellungnahmen der Unteren Naturschutzbehörde und eines Ingenieurbüros eingeholt worden. Fazit: Machbar wäre das Baugebiet schon, aber nur zu einem hohen Preis. Die Heckenstruktur müsste entweder durch große Abstandsflächen geschützt werden, was Bauplätze kosten würde, oder in weit größerem Umfang vorab ersetzt werden. Große Investitionen wären für die Entwässerung nötig. Das Ingenieurbüro schlug mehrere Regenrückhaltebecken und einen Regenwasserkanal vor. Angesichts dieser Auskünfte befand schon der Bauausschuss – bis auf die FWG –, dass das Baugebiet dort wirtschaftlich nicht umsetzbar sei. Diese Überzeugung teilte nun der Stadtrat. Nur die FWG war für das Baugebiet. Mit 24:5 Stimmen beschloss der Stadtrat, von einem Baugebiet dort im beantragten Umfang Abstand zu nehmen.

am Neuen Friedhof Noch ein Bauplatz mehr soll beim Neuen Friedhof in Aichach entstehen. Wie mehrfach berichtet, entsteht dort auf einer ehemaligen Erweiterungsfläche für den Friedhof Bauland. Weil nun noch ein größeres Grundstück geteilt wird, wird der Bebauungsplan „Nördlich der Wallbergstraße“ jetzt zehn etwa gleich große Grundstücke umfassen, statt neun. Erlaubt sind dort nur Einzelhäuser mit einer maximalen Wandhöhe von 6,50 Meter und einer maximalen Firsthöhe von 8,50 Meter. Einstimmig fasste der Stadtrat den Billigungsbeschluss. Nun geht der Bebauungsplan in die öffentliche Auslegung und in die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Wie Bürgermeister Klaus Habermann sagte, werden die Modalitäten für die Vergabe der Grundstücke „zu gegebener Zeit“ bekannt gegeben. (bac)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
WV4C5542(1)(1).jpg
Stadtentwicklung

In Aichachs Oberer Vorstadt gehen die Arbeiten weiter

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen