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Neujahrsempfang

05.01.2019

Bürgermeister spricht über Leerstände in Todtenweis

Auf das erfolgreiche Gmoafest zum 200. Jubiläum der Selbstständigkeit blickte der Todtenweiser Bürgermeister Konrad Carl jetzt beim Neujahrsempfang zurück.

Gemeinde blickt auf gelungenes Gmoafest zurück. Gemeindeentwicklungskonzept ist bereits abgeschlossen

Die Entwicklung von Bauland stellt für Kommunen eine große Herausforderung dar. Der Erwerb von geeigneten Flächen sei schwierig, erklärte Bürgermeister Konrad Carl jetzt beim Neujahrsempfang der Gemeinde Todtenweis im Gasthaus Golling. Er sprach von enormen Leerständen Innerorts, die der Vitalitätscheck zutage gebracht hätte. Allein durch das Ausnutzen des vorhandenen Flächenpotenzials könnte der Wohnbaulandbedarf in der Todtenweiser Gemeinde für die nächsten zwanzig Jahre theoretisch gedeckt werden, so Carl. Er bemängelte, dass viele Immobilien nur von einer ober eben nur von wenigen Personen genutzt würden.

Konrad Carl erwähnte auch das erfolgreiche Gmoafest anlässlich der 200-jährigen kommunalen Selbstständigkeit und seither unveränderter Gebietskörperschaft. Er dankte allen Mitwirkenden für das gelungene Miteinander beim Fest. Erfreulich sei die „tolle Entwicklung“ im Kasmihaus mit den monatlichen Treffen der Senioren. In Sachen Brunnenbau berichtete der Bürgermeister, dass die Pumptechnik mit Brunnenhaus baulich abgeschlossen sei und mit einem befristeten Probebetrieb die Förderung des Trinkwassers bereits angelaufen sei. „Die Ausarbeitung der Wasserrechtsanträge mit der dazugehörigen Schutzgebietsausweisung sind beauftragt“. Er teilte hierzu auch mit, dass die Wasserversorgung eine kommunale Pflicht sei und die Gemeinde damit ihre Pflicht erfüllt habe.

Das Gemeindeentwicklungskonzept sei abgeschlossen und nun gehe es darum, die priorisierten Maßnahmen in den folgenden Jahren umzusetzen. Die Erweiterung des Gewerbegebiets „Lechfeldwiesen“ könne planmäßig im Frühjahr mit den Arbeiten am Kanal- und Straßenbau begonnen werden, wenn das Wetter mitspielt. Die Arbeiten hierfür seien bereits vergeben.

Die Sanierung der Schulhaustoilettenanlagen musste noch einmal verschoben werden. „Doch das Gute daran, jetzt bekommen wir Zuschüsse von der Regierung“, erklärte der Bürgermeister. Die Umsetzung erfolge nach einem neuen Konzept im Laufe des Jahres. Der Einbau einer Schulküche wurde indes schnell umgesetzt, was von Lehrern und Schülern gut angenommen wird.

Neu ist auch ein Mitglied des Gemeinderates. Nachdem Doris Helfer-Seitz von Todtenweis weggezogen war, rückte Monika Schieferle in den Rat nach.

„Mit diesem Neujahrsempfang möchte ich sie alle, liebe Mitbürger, dazu einladen, sich aktiv am Geschehen in unserer Gemeinde zu Beteiligen. Unsere Vereine bieten hierzu eine Menge Möglichkeiten an, für Jung und Alt. Nur miteinander können wir die zukünftigen Aufgabenstellungen, die auf unsere Gemeinde zukommen, lösen und so die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Einwohner befriedigen“, gab der Bürgermeister den Neuen im Ort mit auf den Weg. Zum Jahresempfang waren nicht nur die Neubürger gekommen, sondern auch jene, die im vergangenem Jahr ihre Volljährigkeit erreicht hatten. (brs)

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