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Todtenweis

18.12.2020

Gewerbegebiet in Sand: Drei Bauanträgen zugestimmt

Die Erweiterung des Gewerbegebietes in Sand ist in vollem Gange.
Bild: Sofia Brandmayr

Plus Ein Antragsteller plant mehrere Hallen im Gewerbegebiet in Sand. Der Todtenweiser Gemeinderat stimmt aber nicht nur diesen Plänen zu.

Am Lerchholz im Gewerbegebiet Sand tut sich was. Gleich drei Bauanträge lagen dem Todtenweiser Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vor. Ein formelles Genehmigungsverfahren wurde dabei jeweils als nicht erforderlich angesehen. So darf eine Werk- und Logistikhalle mit Materiallager errichtet werden.

Im Gewerbegebiet in Sand dürfen vorübergehend Container stehen

Bei diesem Projekt sind laut Bauplan keine geschlossenen Fassaden gestattet, das hat der Planer beachtet. Der gleiche Antragsteller erhielt auch grünes Licht für eine Werkhalle mit Verwaltung auf dem Nachbargrundstück. Und auf der anderen Seite der Straße Am Lerchholz können Büro- und Lagercontainer sowie ein Mustergarten bis Ende 2024 aufgestellt werden. Danach muss dort eine Gewerbehalle erbaut werden.

Hier verweigerte lediglich Franz Färber seine Zustimmung. Er hatte auch zuvor bereits Nein gesagt, als der Antrag kurzfristig auf die Tagesordnung genommen wurde. Färber nahm dabei Bezug auf nicht näher definierte Zeilen, in denen offensichtlich die Länge der Sitzung angesichts der aktuellen Bestimmungen das Thema war: "Nach diesem Schreiben bin ich dagegen."

Gemeinde Todtenweis vergibt wieder Brennholz

Gemeinde vergibt Brennholz: Ausführlich informierte Bürgermeister Konrad Carl über die Vergabe von Brennholz. Er stellte dabei die Bedeutung von Totholz heraus, das er als "lebenden Wald" einstufte. Bernhard Riß, Mitglied im Gemeinderat und Vorsitzender der Jagdgenossenschaft, versicherte: "Es ist sehr viel richtig, was du sagst." Die früheren Bürgermeister Josef Kodmeir und Thomas Riß hätten sich jeweils am Samstag vor Weihnachten mit Interessenten getroffen und dann Bäume versteigert. Der aktuelle Bürgermeister sagte zu, dass er diese Tradition fortsetzen werde. Uneins war das Gremium bei der Frage, wie man mit Totholz umgehen sollte. Mit 7:6 Stimmen wurde beschlossen, solche Bäume im Wald zu belassen.

Bebauungsplan am Kabisbach: Vom Landratsamt in Aichach liegt noch keine endgültige Stellungnahme vor zum Bebauungsplan am Kabisbach. Es zeichnet sich aber ab, dass die Fläche, die zunächst als allgemeines Wohngebiet betrachtet worden war, auf Grund eines Geruchsgutachtens nun zu einem Dorfgebiet wird.

Verkauf verschoben: Im kürzlich erschienenen Gmoablattl wird darauf verwiesen, dass am heutigen Freitag und am morgigen Samstag im Kasmihaus ein Sockenverkauf stattfindet. Corona hat auch diesen Termin zerstört. Die Organisatoren hoffen darauf, dass die Wollartikel zwölf Monate später einen Abnehmer finden werden.

Infos für Räte: Wieder einmal sprach Ulrich Siegmund die digitale Nutzung der Sitzungsvorlagen an. Es gab da offensichtlich Differenzen zwischen dem Lieferanten der Software und der Verwaltung in Aindling. "Das ist verbesserungswürdig", äußerte sich dazu Bürgermeister Carl.

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