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Hoffnung für Hebammen

Kommentar Von Ulrike Eicher
03.09.2018

Eine Hebammenschule für den Landkreis – das ist ein Projekt, das Hoffnung macht.

Die Idee, die Landrat Klaus Metzger nun vorgebracht hat, steht noch am Anfang. Sie muss diskutiert, ausgefeilt und finanziert werden. Bis „frischgebackene“ Hebammen eine solche Schule im Wittelsbacher Land verlassen, könnte einige Zeit vergehen – dauert doch allein ihre Ausbildung schon drei Jahre. Kurzfristig kann eine solche Einrichtung darum keine Probleme lösen. Auf längere Sicht gesehen aber vielleicht schon.

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Sieben Hebammenschulen gibt es nur in ganz Bayern: die nächstgelegenen befinden sich in Augsburg, München und Ingolstadt. Sie alle sind an Krankenhäuser angegliedert. Würde eine solche Schule in Aichach eingerichtet, dann könnte sie nicht nur junge Frauen – und übrigens auch Männer! – aus der ganzen Region anziehen. Jugendliche, die bereits hier leben und sich daheim nach einer Ausbildung umsehen, ließen sich dadurch womöglich ebenfalls für den Beruf begeistern.

Wer hier gelernt und einen Bezug zu den Kliniken an der Paar aufgebaut hat, der bleibt dem Team an Geburtshelferinnen womöglich auch nach dem Examen erhalten. Die Hoffnung des Landrats scheint begründet. Seine Sorge ebenso: Damit auch wirklich wieder mehr junge Menschen in die Geburtshilfe gehen, muss sich grundsätzlich etwas ändern. Denn die seit Jahren steigenden Versicherungsprämien können sich schon heute viele Hebammen nicht mehr leisten.

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