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Schiltberg

05.11.2019

In Schiltberg eröffnet eine Bücherei

Im ehemaligen Mannschaftsraum der Schiltberger Feuerwehr ist eine gemütliche Bücherei entstanden.
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Im ehemaligen Mannschaftsraum der Schiltberger Feuerwehr ist eine gemütliche Bücherei entstanden.

Eine offene Bücherei hat im ehemaligen Feuerwehrhaus in Schiltberg eröffnet. Bücher-Spenden sind weiter willkommen.

Das Interesse der Bürger war groß, als am Sonntag die offene Bücherei im ehemaligen Schiltberger Feuerwehrhaus eröffnet wurde. Was der Förderverein für Kinderhaus und Grundschule Schiltberg aus dem ehemaligen Mannschaftsraum der Feuerwehr gezaubert hat, kann sich durchaus sehen lassen.

Es ist ein gemütlicher Raum entstanden voll mit raumhohen Bücherregalen und einer lauschigen Couchecke, die sofort zum Lesen einlädt. Über 20 Helfer haben rund 160 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet, um diesen Ort zu schaffen, berichtete die Vorsitzende des Fördervereins, Doris Rieblinger.

Schiltberg: Doris Rieblinger ist um jede Spende froh

Die Bücher sind allesamt Spenden, unterteilt in mehr als zehn Sparten: von Kinderbüchern über Handarbeitsliteratur bis hin zu Krimis und Thrillern und vieles mehr. Aktuell stehen noch weitere Kisten im Lager, um die Regale wieder befüllen zu können. Trotzdem ist das Team um Doris Rieblinger nach wie vor um jede Bücherspende froh.

Rieblingers Dank galt neben den vielen Helfern auch der Gemeinde Schiltberg, denn das Projekt war ursprünglich eine Idee von Bürgermeister Josef Schreier und wurde von der Gemeindekasse mit 4000 Euro unterstützt. Auch Schreier selbst hat finanziell zu dem Projekt beigetragen und hat die Gäste seines 60. Geburtstags statt eines Geschenkes um eine Spende für die Bücherei gebeten. Rund 1000 Euro, die Schreier nun überreichte, sind dabei zusammengekommen. „Eine Idee wird Wirklichkeit“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Lange wurde überlegt, was denn mit dem ehemaligen Mannschaftsraum der Feuerwehr passieren soll, bis Schreier der Einfall zu einer Bücherei kam.

Bücherei: Das Interesse aus der Bevölkerung war da

„Ich hab mich anfangs schon gefragt, ob das Lesen von Büchern überhaupt noch in ist“, schmunzelte Schreier. Gemeinsam mit dem Förderverein konnte das Vorhaben umgesetzt werden. „Es war klar, dass wir so was nur als Ehrenamt machen können“, stellte der Bürgermeister klar. Doch das Interesse aus der Bevölkerung scheint da zu sein.

Die Zweite Vorsitzende Angelika Weiß erklärte kurz die Prinzipien der offenen Bücherei, welche außer an Feiertagen jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr geöffnet ist. „Die Mitnahme der Bücher ist kostenlos und wird nicht dokumentiert, es muss auch kein Mitgliedsbeitrag entrichtet werden“, so Weiß. Aber um speziell den Kindern das Lesen näherzubringen, wurde ein Kinderpass gestaltet, der bei jedem Ausleihen abgestempelt wird. Ist der Pass voll, wartet eine kleine Überraschung auf die jungen Leser. Und wer dem Förderverein dennoch was Gutes tun will, kann nach dem Besuch der Bücherei am Ausgang seine Spende in einem Sparschwein hinterlassen.

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