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19.06.2019

LBV zeichnet Anton Wenger für Schutz von Uferschwalben aus

Stefan Höpfel (rechts) zeichnete Anton Wenger (links) für sein 20-jähriges Engagement für Uferschwalben aus.
Bild: Ludwig Madlener

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV), Kreisgruppe Aichach-Friedberg, hat Landwirt Anton Wenger für sein über 20-jähriges Engagement für Uferschwalben ausgezeichnet. Anton Wengers Hof, der Thalhof (Gemeinde Schiltberg), liegt im sogenannten Holzland in der Gemeinde Schiltberg. Ludwig Madlener, seit 40 Jahren beim LBV aktiv und in der Arbeitsgruppe Höhlenbrüter tätig, bezeichnete ihn als „ein Musterbeispiel einer gepflegten Sandgrube“. Die Wände der Grube werden jährlich neu abgestochen.

„Dieses Jahr sind die Uferschwalben in zwei Schüben gekommen. Es sind rund 130“, sagte Anton Wenger. Die munteren Vögel sind mit ungefähr zwölf Zentimetern Europas kleinste Schwalbenart. Für ihr Nest bauen sie bis zu 70 Zentimeter tiefe Röhren in meist frisch abgebrochene sandige Steilwände. Die Vögel sind stark gefährdet, zumal unbefestigte Ufer, Prallhänge oder offene Gruben aus unserer Landschaft fast verschwunden sind. Umso höher sei das Engagement von Anton Wenger zu schätzen, der sich am emsigen Treiben an den unzähligen Löchern der Steilwand ergötze, heißt es vom Landesbund.

Wengers Ställe beherbergen auch eine beträchtliche Anzahl an Rauchschwalben. Sein Betrieb führt ab sofort den Titel „Schwalben willkommen“. (AN)

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