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Rehling

13.07.2020

Partys am Badesee in Oberach werden zum Ärgernis

An warmen Tagen ist viel los am Badesee in Oberach. Dass sich hier nächtens viele Feiernde treffen, wird aber zunehmend zum Ärgernis.
Bild: Josef Abt

Plus In der Corona-Krise wird das Freizeitgelände in Oberach zum beliebten Treffpunkt. Nach Partys bleibt viel Müll zurück. Das ist aber nicht der einzige Aufreger in Rehling.

Wegen der Corona-Krise ist der Badesee in Oberach in diesem Jahr besonders stark mit Badegästen frequentiert. Und es gibt häufig Feste größerer Gruppen. Das wird zunehmend zum Ärgernis. Darüber entspann sich in der jüngsten Rehlinger Gemeinderatssitzung eine längere Diskussionen.

Es gibt viele Feste am Badesee in Oberach

Die Ursache des Ärgers sind vor allem die Hinterlassenschaften der Feiernden. Sie lassen viel Müll zurück. Die nur für Entsorgungsnotfälle für Badegäste gedachte Mülltonne quillt meist über. Daher werden die Badegäste jetzt gebeten, ihren Abfall, besonders Flaschen, wieder selbst mit heim zu nehmen. Die gemeindlichen Bauarbeiter ärgern sich außerdem über massenweise liegen gelassene Bierflaschen. Teilweise sind auch viele Scherben zu finden.

Badeverbot für Hunde: Ärger über uneinsichtige Hundebesitzer

Abendliche Partys am See sind immer öfter festzustellen. Doch es gibt noch ein weiteres Ärgernis, das Bürgermeister Christoph Aidelsburger auf den Magen schlägt. Das sind uneinsichtige Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner ins Wasser lassen. Dabei ist das in Oberach verboten. Die Verbotsschilder werden jedoch ignoriert.

Mancher Hundebesitzer sagt zur Begründung offenbar auch, dass seitlich am Seezugang kein Schild vorhanden und der Zugang von der Seite deshalb erlaubt sei. Doch Hundeverbot herrscht im Wasser und auf der Liegewiese. In nicht öffentlicher Sitzung beschloss der Gemeinderat nun, solche Vergehen zukünftig mit einem Bußgeld zu belegen. Das teilte der Bürgermeister Aidelsburger im Nachgang mit.

Badesee in Oberach: Wo ist der Rettungsring?

Ein anderes Anliegen in Bezug auf den Badesee hatte Philipp Satzger. Er erkundigte sich nach einem Rettungsring. Frühere Gemeinderatsmitglieder bestätigten, dass ein solcher Rettungsring schon mal vor Ort angebracht gewesen sei. Im nicht öffentlichen Sitzungsteil beschloss das Gremium, dass umgehend ein solcher Rettungsring an der Umkleideschnecke angebracht werde.

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