Newsticker

Corona in Deutschland: Gesundheitsämter melden 7595 Neuinfektionen
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Pater auf Heimaturlaub in Petersdorf

Petersdorf

10.04.2015

Pater auf Heimaturlaub in Petersdorf

Von seiner Arbeit in Mexiko berichet Pater Hubert Reiner am Samstag in Peterdorf nach dem Gottesdienst.
Bild: Johann Eibl

Seit vier Jahren ist Pater Hubert Reiner in Mexiko tätig. Nun kehrt er zum Urlaub nach Petersdorf zurück und berichtet von seiner Arbeit.

Petersdorf Am Heiligen Abend 2005 wurde Hubert Reiner in Rom zum Priester geweiht. Seit vier Jahren ist der Pater in Mexiko tätig, derzeit verbringt er mal wieder eine Woche in der Heimat in Petersdorf.

Am Samstag, 11. April, wird er in der dortigen Kirche einen Gottesdienst feiern, der ausnahmsweise bereits um 18 Uhr beginnt. Eine Stunde später, also ab 19 Uhr, wird der Geistliche im Pfarrheim in Alsmoos einen Vortrag halten über seine Erfahrungen und Erlebnisse, die er im Land der Azteken macht.

In Playa del Carmen ist er eingesetzt, einer Stadt mit rund einer Viertelmillion Einwohner. 70 Prozent davon bekennen sich zum katholischen Glauben. Die Pfarrei von Pater Hubert lebt in einem Vorort, die Kirche dort ist dem heiligen Thadäus geweiht.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

„Das macht mir richtig Spaß“, sagt der gebürtige Petersdorfer, „die Leute sehen einen Priester als Ansprechperson. Sie sind sehr lebendig religiös.“ Der Pater, der vor 20 Jahren einen Spanischkurs belegte, spricht von einem „geistlichen Hunger“.

Was den Priester besonders freut: In seiner Pfarrei stellt er fest, dass gerade bei jungen Leuten das Interesse am Glauben wächst. Darum soll nun ein Gotteshaus errichtet werden, die politische Gemeinde hat bereits ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Der Referent wird am morgigen Samstag handgemachte Rosenkränze und Engelfiguren zum Verkauf anbieten.

Pater Hubert wird den Erlös für sein Projekt in Mexiko verwenden. Im Vordergrund steht für ihn aber in diesen Tagen etwas anderes: „Das ist der Kontakt zur Heimat, dass die Leute wissen, was ich mache, dass es mir gut geht.“ (jeb)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren