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Musik

06.02.2015

Schüler fiebern mit Peter mit

Die Augsburger Philharmoniker beeindruckten die Grundschüler in Willprechtszell mit ihrem Können (rechts). Samuele Sgambaro, der Dirigent, in seinem Element (links).
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Die Augsburger Philharmoniker beeindruckten die Grundschüler in Willprechtszell mit ihrem Können (rechts). Samuele Sgambaro, der Dirigent, in seinem Element (links).

Das musikalische Märchen, bei dem ein Wolf die Hauptrolle spielt, beeindruckt die Kinder in Willprechtszell

Es war ein Kunstgenuss, wie man ihn nicht alle Tage erlebt. In der Grundschule Petersdorf in Willprechtszell führten am Mittwoch Augsburger Philharmoniker das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ auf.

Das Stück hat Sergej Prokowjew im Jahr 1936 geschaffen. Im Turnraum dirigierte Samuele Sgambaro die 30 Musiker. Den Text trug Christel Peschke vor.

Samuele, unter diesem Namen stellte er sich den rund 80 Schulkindern vor, unterhielt das junge Publikum nicht allein mit seinen Scherzen. Er präsentierte auch die einzelnen Instrumente, die bei dieser Aufführung zum Einsatz kamen. Los ging’s mit der Querflöte, es folgten Oboe, Klarinette, Fagott, Pauken und verschiedene Streichinstrumente. Außerdem war zu erfahren, dass die Künstler aus vielen verschiedenen Ländern kommen, darunter Brasilien. Einen Migrationshintergrund weisen auch zahlreiche Kinder auf, die in Willprechtszell unterrichtet werden.

Einer Ente ist in diesem bekannten Stück der traurigste Part bestimmt. Sie wird von einem großen, grauen Wolf lebendig verschlungen. Doch dann kommt Peter und fängt den Wolf mit einem Seil ein, ehe dieser noch weitere Tiere vertilgen kann. Die Musik passt zum Vortrag, sie wird beispielsweise auffallend schrill, wenn der Wolf bedrohlich nahe kommt.

Den Grundschülern hat diese Art des Musikunterrichts augenscheinlich gut gefallen. Sie klatschten nicht nur Beifall, sie stampften auch mit den Füßen auf den Boden.

Ruth Wagner, seit einigen Monaten Rektorin in Willprechtszell, berichtete davon, dass sich alle Klassen intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet hatten. Sie schwärmte von „einem ganz besonderen Tag“. Ihr Dank galt der ebenfalls anwesenden Marion Schweiger. Die Rektorin im Ruhestand hatte schon vor einigen Jahren mit den Vorbereitungen begonnen. Der Dank Wagners richtete sich auch an die Auf’m Kolk-Stiftung, die den größten Teil der Kosten abdeckte. Außerdem steuerte der Elternbeirat Gelder bei. (jeb)

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