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Fest

23.04.2015

Stotzarder Vereine feiern mit Pater Thomas

Eine typische Handbewegung des Seelsorgers Pater Thomas.
Bild: Josef Schwab

200 Teilnehmer kommen zum Geburtstag ihres Pfarrers ins Gemeinschaftshaus

Zu seinem 50. Geburtstag hatte der Seelsorger Pater Thomas Joseph Kadalikkattil ein Angebot der Stotzarder Vereine erhalten, das er unmöglich ablehnen konnte. Feuerwehr-, Krieger-, der Sportverein DJK und die Landjugend erklärten sich bereit, für ihren äußerst beliebten Pfarrherrn die Organisation und die Finanzierung der Geburtstagsfeier zu übernehmen.

Die Spenden der 200 gemeldeten Teilnehmer des Festes im Gemeinschaftshaus sind zur Unterstützung eines Projekts vorgesehen, für welches Pater Thomas die Pläne bereits in seinen Händen hält: ein Internat samt Schule für Frauen und speziell Mädchen. Diese werden in Indien, der Heimat von Pater Thomas, traditionell wenig geschätzt. Um diese Misere mit all ihren Konsequenzen – keine Bildung, kein sozialer Aufstieg, lebenslange Armut – zu durchbrechen, will der Priester dieses Haus gründen. Darin sollen Mädchen nicht nur Schreiben und Lesen lernen, sondern auch eine Berufsausbildung erhalten.

Kirchenpfleger Franz Reich erinnerte die Pfarrangehörigen daran, dass Pater Thomas seit 2003 in Deutschland tätig ist. Im Oktober 2006 wurde er Pfarrer für die Pfarreien St. Vitus und Katharina in Rehling und St. Peter in Stotzard ( Aindling). Reich sagte: „Sie sind also nunmehr seit neun Jahren als Pfarrer und Seelsorger für uns tätig. Wir haben Sie in diesen Jahren schätzen gelernt.“ Die Anwesenheit so vieler Angehöriger der Pfarrei an diesem Abend sei ein Zeichen der Wertschätzung.

In Rehling war kürzlich bereits ausgiebig gefeiert worden, unter anderem mit einem Stehempfang, einem bayerischen Abend und einem Dankgottesdienst (wir berichteten). Mit den Stotzardern feierten Pfarrer Rudolf und Pfarrer Thomas Schwartz, der als Vorgänger Rudolfs im hiesigen Pfarrhof wohnte, sowie der aus Hausen (Aindling) stammende Pater Peter Balleis. Sichtlich bewegt und erfreut nahm Pater Thomas die Glückwünsche entgegen.

„Er ist einer, der auf die Menschen zugeht“, brachte es ein Gaulzhofener auf den Punkt und ergänzte: „Pater Thomas würde am liebsten selbst beim Autofahren mit beiden Händen winken.“ (mgw)

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