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25.01.2019

„Strebs“ macht Stress

Saumweg-Anwohner bitten um Aufschub

Die Strabs, also die Straßenausbaubeitragssatzung, ist abgeschafft. Bürger müssen deshalb nicht mehr zahlen, wenn die Straße vor ihrem Haus neu ausgebaut wird. Doch wie sieht es mit der „Strebs“ aus, der Ersterschließung von Straßen, wenn sie seit vielen Jahren auf sich warten lässt? Ein Beispiel für Unsicherheiten in diesem Zusammenhang ist der Saumweg in Gebenhofen.

Den Ausbau des Saumwegs hat der Gemeinderat Ende vergangenen Jahres beschlossen. Er kostet rund 140000 Euro. Die Anlieger sollen 90 Prozent davon übernehmen. Allerdings sieht ein Gesetz die Verjährung nach 25 Jahren vor. Frist ist das Jahr 2021. Danach können Anlieger nicht mehr für die Ersterschließung ihrer Straße zur Kasse gebeten werden, wenn sie seit Jahren nicht erfolgt ist.

Anwohner des Saumwegs wollen deshalb, dass die Gemeinde Affing den Bau ihrer Straße so weit nach hinten schiebt, dass sie nicht mehr zahlen müssen. Die Problematik will die Verwaltung bis zur Februar-Sitzung prüfen. Christine Schmid-Mägele bat in der jüngsten Affinger Sitzung um eine Übersicht, welche Straßen ebenfalls unter die „Strebs“ fallen. Europäische Fördermittel gibt es für das Projekt nicht. Das hatte die Verwaltung auf Anfrage Schmid-Mägeles inzwischen abgeklärt. (jca)

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