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Schiltberg

27.04.2015

Umbau des Bürgerhauses startet im Herbst

Voraussichtlich im Herbst soll der Umbau des ehemaligen Gasthauses Kaupp in Schiltberg zum Bürgerhaus beginnen.
Bild: Sabrina Wörle (Archiv)

Der Architekt hat nun die Pläne für den früheren Gasthof Kaupp in Schiltberg vorgestellt. Was dort genau passieren soll.

Der Umbau des ehemaligen Gasthof Kaupp in Schiltberg zum neuen Bürgerhaus beginnt voraussichtlich im Herbst. Architekt Josef Obeser stellte dem Gemeinderat seine aktuelle Planung vor. Die Gemeinde hat für den Umbau der ehemaligen Gaststätte einen Antrag auf Einleitung einer einfachen Dorferneuerung beim Amt für ländliche Entwicklung Schwaben gestellt. Der Vorentwurf Obesers soll Grundlage für die Entwurfsplanung sein.

Demnach sollen grundsätzlich die Fenster und Fensterbretter erneuert werden, zudem wird der Putz an der Außenfassade ausgebessert und diese neu gestrichen. Auch Dach, Tore und Türen sollen teilweise erneuert werden. Die Gaststätte im Erdgeschoss, die ja bereits verpachtet ist, bleibt vorläufig so bestehen.

Der Schützenverein Immergrün Schiltberg, der im Obergeschoss seinen Schießstand betreibt, soll im Erdgeschoss einen eigenen Eingang bekommen. Was die Sanitäranlagen betrifft, so wird für das Personal der Gaststätte und des noch zu verpachtenden Metzgereiladens jeweils eine eigene Toilette eingerichtet und die bestehenden Toiletten für die Gäste saniert.

Die ehemalige Wurstküche soll zukünftig als zusätzliches Lager für die Metzgerei dienen. Den bisherigen Zubereitungsraum möchte die Gemeinde dem Obst- und Gartenbauverein Schiltberg als Bastelraum und Lagermöglichkeit zur Verfügung stellen.

Im Bereich der ehemaligen Tenne und des Schweinestalls soll die geplante Hackschnitzelheizung entstehen. Im teilweise vorhandenen Keller könnte hier das Heizmaterial untergebracht werden. Die Garagen im Hof sollen künftig als Lager dienen.

Im Obergeschoss werden die Räume, die sich über der Gaststätte befinden, als öffentliche Gemeinschaftsräume eingerichtet. Der Schießstand der Immergrünschützen bleibt am jetzigen Ort bestehen. Er ist ohnehin von staatlichen Fördermitteln ausgeschlossen.

Die Wohnung im Obergeschoss könnte den Überlegungen des Gremiums zufolge zum Gemeindearchiv umfunktioniert werden. „Es wäre ohnehin besser, die Dokumente aufgrund der Luftfeuchtigkeit in einem Raum aufzubewahren, der sich nicht im Keller befindet“, merkte Bürgermeister Josef Schreier an. Der Keller muss ohnehin aufwendiger saniert werden. Er wurde daher für’s Erste aus der Planung ausgeschlossen.

Für eine Sammlung historischer Gegenstände wäre das Obergeschoss der ehemaligen Tenne ideal geeignet. Obeser zufolge könnte man dieses mit einem eigenen Eingang versehen. Durch die großzügige Raumhöhe und ein zusätzliches Fenster würde die historische Sammlung hier in seinen Augen optimal zur Geltung kommen.

Außerdem ging Josef Obeser auf den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses mit Gemeindekanzlei auf dem Grundstück vor der Mehrzweckhalle in Schiltberg ein. Bürgermeister Schreier erklärte: „Hier muss als erster Schritt der Bebauungsplan geändert werden.“ Demnach müssen die Baugrenzen des Grundstücks aufgeweitet und die zulässigen Grund- und Geschossflächenzahlen geändert werden.

Obeser sagte: „Zudem ist es mir ein Anliegen, dass wir die bestehenden Parkplätze so erhalten können.“ Der Rat beschloss, das Bauleitverfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes einzureichen.

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