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Aichach-Friedberg

30.01.2011

Wo Bewerber und Firmen zusammenfinden

Wo Bewerber und Firmen zusammenfinden
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Gerhard Bauer, Serviceleiter im Autohaus Stiglmayr, informierte über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten in einem KFZ-Betrieb.

Den richtigen Beruf zu wählen gehört zu den schwierigsten Entscheidungen, die junge Menschen zu treffen haben. Der Rotary Club Schrobenhausen-Aichach hat deshalb den Berufsfindungstag für Schüler ins Leben gerufen. Von Nadine Bradl

Aichach-Friedberg. Den richtigen Beruf zu wählen gehört zu den schwierigsten Entscheidungen, die junge Menschen zu treffen haben. Ausbildungsberufe gibt es viele, aber welche Firmen bieten eine Ausbildung an oder was entspricht überhaupt den eigenen Talenten und Interessen? Der Rotary Club Schrobenhausen-Aichach hat deshalb den Berufsfindungstag für Schüler ins Leben gerufen, der heuer zum fünften Mal stattfand.

Die Vierfachturnhalle des Aichacher Gymnasiums platzte aus allen Nähten: über 50 Aussteller waren gekommen, um die Schüler des Landkreises zu informieren, zu beraten und persönliche Gespräche zu führen. Lehrer, Schüler und Eltern nutzten das kompakte Angebot, um sich über unterschiedlichste Berufe und Betriebe zu informieren.

Egal ob es in die kreative, handwerkliche oder soziale Richtung gehen soll, die Messe hat für jedes Talent die richtigen Berufe. Der 17-jährige Tim Tocin aus Aichach ist überrascht, was es für Möglichkeiten gibt: "Ich wusste gar nicht, dass zum Beispiel bei der Bundeswehr so viele unterschiedliche Berufe angeboten werden." Der Fachoberschüler überlegt sich, die Schule zu beenden und sucht deshalb nach Alternativen. Er erzählt: "Vor allem der Bereich Informatik interessiert mich."

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Vorab Informationen aus dem Internet

Vor der Messe hatte er sich bereits im Internet kundig gemacht, aber beim Berufsfindungstag seien auch viele Firmen, die er im Netz nicht entdeckt hatte. "Der Berufsfindungstag hat mir auf jeden Fall weitergeholfen", sagt Tocin.

Auch seitens der Betriebe schneidet die Veranstaltung durchwegs positiv ab.

Gerhard Bauer, Serviceberater im Autohaus Stiglmayr, hat in den vergangenen Jahren bereits gute Erfahrungen gemacht: "Wir sind zum vierten Mal dabei und haben über die Jahre bereits zwei Schüler als Auszubildende genommen." Auch heuer seien wieder einige vielversprechende Bewerber dabei gewesen. Bauer schätzt vor allem das persönliche Gespräch mit den potenziellen Azubis: "Eine Bewerbung ist anonym, sie sagt wenig über die Person aus."

Das bestätigt Heinrich Mika, Berufsberater der Agentur für Arbeit in Aichach: "Bei dieser Messe kann der Bewerber direkt an die Firmen herantreten und einen Kontakt herstellen." Außerdem könnten sich dabei auch die Eltern aus erster Hand informieren. Mika ist begeistert, dass auch viele Jugendliche aus Schulen außerhalb von Aichach gekommen sind: "Das beweist ein hohes Engagement der Schüler und Lehrer", erklärt er.

Aber nicht nur potenzielle Azubis besuchen den Berufsfindungstag. Der 14-jährige Léon Chlebek sucht gerade eine Praktikumsstelle und ist von der Messe begeistert: "Alle waren sehr nett und hilfsbereit." Er habe zahlreiche Broschüren und Adressen mitgenommen, erzählt Chlebek. Und schon jetzt ist sich der Schüler sicher: "Ich komme auch nächstes Jahr wieder."

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