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Sitzung II

14.02.2019

Zu viel Arbeit: Weniger Infos zu Bauanträgen

Affinger Verwaltung reduziert Engagement bei Sitzungsvorbereitung

Affings Verwaltung demonstriert nun offen gegenüber dem Gemeinderat, dass sie überlastet ist. In den Sitzungsunterlagen zu den Bauanträgen fanden die Gemeinderäte anstelle der gewohnten Informationen jeweils den Satz: „Eine intensivere Ausarbeitung ist aufgrund des immensen eigenen Arbeitsanfalls nicht möglich.“

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Das sorgte zunächst für Irritationen. Josef Schmid forderte eine Erläuterung des Bürgermeisters. Markus Winklhofer erklärte: „Wir haben nicht wirklich ein Bauamt.“ Deshalb könnten Qualität und Umfang der Unterlagen nicht immer dem Standard entsprechen, den der Gemeinderat gewohnt sei. Mehrere Räte bekundeten, mit Bauangelegenheiten ohne Vorprüfung der Verwaltung überfordert zu sein. Baufachmann Manfred Klostermeir gab zu, dass auch ihm eine Beurteilung „auf die Schnelle“ nicht möglich sei. Darauf könne Affing aber doch gegenüber dem Landratsamt verweisen, das die Bauanträge ohnehin prüfe. Einen Widerspruch gab es nicht. So erteilte der Rat sein Einvernehmen ohne nähere Kenntnisse unter anderem mit der Erweiterung eines Betriebsleiterwohnhauses in Bergen im Außenbereich, einem Austragshaus mit Auto- und Schleppergaragen in Katzenthal (ebenfalls Außenbereich) und mit einer Umnutzung des Dachgeschosses in Büro Lager (Richard Schulz Tiefbau GmbH in Mühlhausen. (jca)

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