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Veranstaltung

09.07.2018

Zum Marktfest ist der Pöttmeser Marktplatz voll

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Zwischen den beiden Toren des historischen Marktes war vor allem am Samstagabend kaum noch ein Platz frei.
Bild: Vicky Jeanty

Bei herrlichem Sommerwetter strömen die Besucher überaus zahlreich auf herbei. Die Organisatoren setzen auf Bewährtes, bieten aber auch immer wieder Neues auf

Die Störche dürften sich gewundert haben. Statt des gewohnten moderaten Alltagstreibens waren sie am Wochenende vergleichsweise ungehörigem Trubel ausgesetzt. Aus der Storchenperspektive muss der historische Markt wie ein überbevölkerter Platz gewirkt haben, auf dem es zuging wie auf der Kirmes. Das Pöttmeser Marktfest war angesagt und sehr viele sind gekommen.

Bereits kurz nach Beginn am frühen Samstagabend gab es kaum noch freie Plätze an den Biertischen. An allen Ständen bildeten sich lange Warteschlangen, die Frauen und Männer an der Bierschenke hatten mit dem Bierzapfen und dem Bieraustragen alle Hände voll zu tun.

Das Marktfest hat trotz seines hohen Alters kein bisschen an Anziehungskraft eingebüßt. Das Fest, das vor vielen Jahren auf Initiative des Pöttmeser Partnerschaftskomitees ins Leben gerufen wurde und auf Anhieb die Zustimmung zahlreicher Vereine aus der Gemeinde fand, zieht nach wie vor zahlreiche Besucher an. Zu den verlässlichen Partnern gehören alle jene, die für die Rahmenbedingungen zuständig sind. Dazu gehören die Mitarbeiter des Bauhofs, das Rote Kreuz Pöttmes, die Kolpingsfamilie, die Fußballer und der Schulförderverein, die für Technik, Sicherheit, Reinigung, Bestuhlung oder Spüldienst zuständig sind. Ihnen gebühre ein ganz besonderer Dank, hieß es von offizieller Seite.

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Im Laufe der Jahre haben sich die beteiligten Vereine immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um ihre Gäste kulinarisch zu verwöhnen oder zu unterhalten. Für die Kinder gibt es mittlerweile ebenfalls eine ganze Reihe von unterschiedlichen Angeboten. Dabei setzen die Pöttmeser Veranstalter, trotz kleiner Veränderungen, auf traditionell Bewährtes. Blasmusik gehört dazu, der Käseteller der Kegler, die Schwammerl der örtlichen CSU, die Crêpes des Partnerschaftskomitees, der Wildbraten der Jäger, die Steaksemmeln der Reservisten, die Fladen aus dem Holzofen. Viele Verkaufsstände haben über all die Jahre sogar den gleichen Standplatz beibehalten. Trendmäßig hinzugekommen sind perlender Prosecco oder Aperol, eine Bowlebar oder die eigene Schnapsbar, Kartoffelspiralen und Pfälzer Spießbraten. Dafür gibt es keine Göckerl mehr, auch keinen Ochsenbraten, Steckerlfisch oder gar gebratene Tauben. Das bedauerten am Rande einige Gäste, die sich in der langen Warteschlange an die Menükarte der Anfangszeiten erinnerten.

Ungebrochen und unverändert gesellig-gemütlich war die Stimmung an den Biertischen. Man hatte den Eindruck, dass alle alle kennen und sich alle umso mehr freuen, gute Bekannte wiederzusehen.

Am Sonntag begann das Fest bereits um 10 Uhr mit dem Weißwurstfrühstück. Für passende Tafelmusik sorgte das Duo „Hans und Franz“, die mit launigen Texten für so manche Lacher bei den Gästen an den Biertischen sorgten. Die Blaskapelle Pöttmes unter Leitung von Andreas Wenger hatte den Samstagabend bespielt. Am Sonntag sorgte dann ab 17 Uhr die Blaskapelle Baar unter der Leitung von Dirigenten Waldemar Böhm für schmissige Unterhaltung. Dank angenehmer Temperaturen war das Fest auch am Sonntag gut besucht.

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