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Aindling/Dortmund
21.09.2022

Fake-News um Impfungaktion an Schule: Prozess wegen Verleumdung startet

Eine Corona-Impfaktion Ende 2021 an der Mittelschule Aindling hatte für viel Aufregung gesorgt.
Foto: Martin Golling (Archivbild)

Falschinformationen waren nach einer Impfaktion an der Mittelschule Aindling Ende 2021 viral gegangen. Nun kommt es am Amtsgericht Dortmund zum Prozess.

Es war eine Corona-Impfaktion wie viele andere im Landkreis Aichach-Friedberg: Am 6. Dezember 2021 wurden an der Mittelschule Aindling 33 Schülerinnen und Schüler gegen Corona geimpft. Doch in diesem konkreten Fall sorgte die Aktion hinterher für viel Aufregung. Denn in den sozialen Netzwerken, allen voran Telegram, verbreiteten sich Falschinformationen darüber wie ein Lauffeuer. Die Schule wurde mit Anrufen und Nachrichten aus ganz Deutschland bombardiert. Gegen eine der zwei damals von der Polizei ermittelten Personen startet nun am Amtsgericht Dortmund ein Verfahren wegen Verleumdung.

Beschuldigter legte Einspruch gegen den Strafbefehl ein

Bei der Person handelt es sich um einen 38 Jahre alten Mann aus der Region Dortmund. Die Staatsanwaltschaft hatte nach Abschluss der Ermittlungen per Strafbefehl eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen je 20 Euro beantragt; das Amtsgericht war dem Antrag gefolgt. Da der Beschuldigte jedoch Einspruch gegen den Strafbefehl einlegte, kommt es nun zu dem Prozess am Amtsgericht Dortmund, bei dem auch Schulleiterin Brigitte Beck als Zeugin aussagen wird. Die Hauptverhandlung soll am 26. September stattfinden.

In mehreren Telegram-Kanälen wurde damals der Bericht von einer Corona-Impfaktion geteilt, bei der die Eltern vorab nicht informiert und bei der Kinder ohne die Erlaubnis der Eltern geimpft worden seien – eine Falschinformation, die zumindest auf Telegram rund 200.000 Menschen erreicht hatte und sogar in Norddeutschland über WhatsApp-Kettenbriefe gestreut wurde. In manchen Nachrichten wurde auch die Schulleiterin namentlich und persönlich angegangen. Brigitte Beck erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.

Das Ergebnis: Die Impfaktion war vollkommen korrekt abgelaufen; an den Vorwürfen im Netz war nichts dran. Außerdem ermittelte sie zwei Personen, die die unwahren Behauptungen geteilt und entsprechend kommentiert hatten. "Gegen die beiden Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der Üblen Nachrede eröffnet", teilte die Polizei damals mit.

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21.09.2022

Man nimmt verwundert die Höhe des Strafbefehls zur Kenntnis. Diese bewusste und medial umfangreiche Falschinformation wurde doch mehr als sehr zurückhaltend geahndet. Ich glaube, man bewertet den medialen Umfang, die Reichweite solcher Medien wesentlich zu gering.

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