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Kommentar: Mehr Lohn für UWA-Beschäftigte: Da muss sich doch was machen lassen

Kommentar

Mehr Lohn für UWA-Beschäftigte: Da muss sich doch was machen lassen

Carmen Jung
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    Josef Matzka arbeitet gerne in der UWA-Schreinerei, forderte aber mehr Lohn für seine Arbeit.
    Josef Matzka arbeitet gerne in der UWA-Schreinerei, forderte aber mehr Lohn für seine Arbeit. Foto: Alice Lauria

    Sie werden oft übersehen: Menschen mit Behinderung, die in besonderen Werkstätten arbeiten. Wer macht sich schon Gedanken darüber, ob die Betroffenen das tatsächlich wollen? Da ist es gut, dass sich die Caritas in den Aichacher Ulrichswerkstätten (UWA) im Vorfeld der Landtagswahl dieses Themas angenommen hat.

    Wie unsere Beobachterin festgestellt hat, arbeiten offenbar viele sehr gerne in den UWA. Trotzdem aber sollen Betroffene die Wahl haben. Doch es ist schwer für sie, im ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Es gibt also Verbesserungsbedarf. Viel Luft nach oben ist auch beim Lohn, den die Beschäftigten in den Werkstätten bekommen.

    Politiker unterstützen höhere Löhne für Menschen mit Behinderung

    Bemerkenswert ist, dass sich die verschiedenen politischen Parteien im Grundsatz weitgehend einig waren. Sie wollen Betroffenen die Wahlmöglichkeit lassen und sie unterstützen höhere Löhne. Weil dabei sehr viele Aspekte zu berücksichtigen sind, ist beides eine Herausforderung. Wenn aber unter Parteien so viel Konsens herrscht, muss sich doch was machen lassen - nach der Wahl.

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