Motorsport

13.07.2019

Weixler fährt an die Spitze

Copy%20of%20FS_AZ_B-AN_SPO_1437642374.tif
2 Bilder

Hitzeschlacht in der Mini-Klasse am Hockenheimring

Rennfahrer Pirmin Weixler sicherte sich mit zwei dritten Plätzen bei Rennen am Hockenheimring in Baden-Württemberg die vorläufige Tabellenführung in der Mini-Klasse. In beiden Qualifyings ging es für den Inchenhofener Weixler bei Temperaturen über 30 Grad im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur neben der Strecke heiß zur Sache. Weixler ging mit gebrauchten Slickreifen in die Zeittrainings und sicherte sich jeweils den zweiten Startplatz für die Samstagsrennen.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Rennen eins war attraktiv für die Zuschauer. Es gab nahezu in jeder Runde und Kurve heiße Platzkämpfe in der Klasse der Minis. So war auch Weixler von Anfang an in harten, aber fairen Zweikämpfen mit Manfred Siek, Rainer Stoffel sowie Lothar Sausemuth verwickelt. Weixler konnte auch in der Anfangsphase die Führung übernehmen und für ein paar Runden halten, musste diese dann aber an seine Teamkollegen Manfred und Lothar abgeben. Der heiße Kampf um den dritten Platz ging für Rainer und Weixler über mehrere Rennrunden weiter. Doch dann wurde Weixlers Auto im Linksknick vor der Mercedes-Tribüne von Rainers wagen unglücklich am linken Hinterreifen getroffen. Weixler konnte seinen Mini gerade so abfangen, um einen Dreher zu vermeiden. Dennoch verlor er viel Zeit und das Führungsduo zog weg. Bei Rainer führte der Zusammenstoß zu einer Beschädigung seiner Frontschürze. Er konnte anschließend nicht mehr im vollen Renntempo an Weixler festhalten. Das Nachmittagsrennen wurde bei ebenfalls weit über 30 Grad Außentemperatur gestartet. Allerdings blieb dieses Mal die Hitze überwiegend im Auto und der Rennverlauf war weniger aufgeheizt und actionreich. Weixler erwischte wieder einen guten Start und konnte seinen zweiten Platz halten, jedoch ohne Chance auf einen Angriff auf die Führungsposition. Auch Manfred rückte ab der dritten Rennrunde immer weit von hinten zu Weixler auf und konnte Weixler schließlich auch auf der langen Parabolika zur Spitzkehre hin ausbeschleunigen. (AN, Fotos: wxl)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren