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Adelsried

15.01.2020

Adelsrieder blicken zurück auf das Jubiläumsjahr

Bürgermeisterin Erna Stegherr-Hausmann (rechts) dankte den Adelsriedern für ihr Engagement beim Dorfjubiläum. Viele waren zum Neujahrsempfang in historischem Festgewand gekommen. Foto: Michaela Krämer

Zum letzten Mal empfängt Bürgermeisterin Erna Stegherr-Hausmann die Gemeinde zum neuen Jahr. Sie blickt zurück auf das Dorfjubiläum und gibt einen Ausblick auf 2020.

Neujahrswünsche, Ehrungen und den Vereinen Danke sagen: Viele Adelsrieder haben den Sonntagvormittag genutzt, um mit der Gemeinde auf das neue Jahr anzustoßen. Ein bisschen Geduld mussten sie mitbringen.

Denn der vorausgegangene, gemeinsame Gottesdienst mit dem ehemaligen Pfarrer Herbert Hermle und dem neuen Pater Thomas Payappan hatte etwas länger gedauert. Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang mit den Feschen Sechs der Adelsrieder Musikanten. In die festliche Stimmung mischte sich Wehmut, denn es war der letzte Neujahrsempfang für Bürgermeisterin Erna Stegherr-Haußmann. Sie bedankte sich bei allen Vereinen, der Kirche und den Bürgern, die mit ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten dazu beitragen, dass „dieser Ort lebens- und liebenswert ist“. Damit sie auch gleich beim zentralen Thema war: das Dorfjubiläum Adelsried Eintausend.

Als Dank gab es einen Jubiläumsbecher und einen Krug

Als Dank für alle Mitwirkende, die das Fest ermöglicht hatten, gab es einen Jubiläumsbecher und einen Krug. Großes Lob gab es für die außergewöhnlichen Leistungen und die große Verantwortung der einzelnen Hofstellen. „Ihr musstet motivieren und korrigieren, euch beschimpfen lassen und nun teilt ihr das Lob“, betonte Stegherr-Hausmann in ihrer Rede. Auch für die Mitglieder des Festausschusses wird es noch Jubiläumsbecher und für die Helfer Ende Januar noch ein Fest geben. Sie alle waren am Sonntag zum Neujahrsempfang noch einmal in ihrer Festtagstracht erschienen.

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Bürgermeisterin Stegherr-Hausmann resümiert zwölf Jahre Amtszeit

Die letzten Wochen ihrer Amtszeit als Bürgermeisterin laufen. Zeit also für einen Rückblick auf ihre zwölfjährige Amtsperiode an der Spitze der Gemeinde:

Bei ihrem Amtsantritt stand ein großer Sanierungsaufwand auf der Agenda, waren doch die vorangegangenen Jahre vom Aufbau geprägt. Eine Mammutaufgabe, die sich durch Stegherr-Hausmanns Amtszeit zog und nach wie vor nicht ganz bewältigt ist, ist der Ausbau der Krippengruppen. 2009 wurden bereits drei Gruppen aufgebaut, 2020 wird Adelsried eine fünfte brauchen. Auch die Schulkinderbetreuung hat sich von 15 Kinder auf nun 65 Kinder weiterentwickelt – Tendenz steigend.

In Adelsried wurde saniert, abgerissen und wieder neu aufgebaut

Schritt für Schritt wurde eine ganze Anzahl von Gebäuden und der Infrastruktur saniert, abgerissen und wieder neu aufgebaut. Mit den Baugebieten „Wölfle West und Ost“ sowie „Adelsried Nord“ hat die Gemeinde Neubürger hinzugewinnen können.

Saniert wurden die Wasserversorgung, das gesamte Kanalnetz sowie die Kläranlage. Von einem großen Wurf sprach die Rathauschefin bei der DSL-Erschließung. Und nicht zuletzt die langersehnte Ortsumfahrung, die bereits zu zwei Drittel fertiggestellt ist.

„Bei vielen Vorhaben, die an dieser Stelle nicht alle genannt werden können, konnte ein ,Erledigt-Haken‘ gesetzt werden“, sagte Stegherr-Hausmann. „Fertig wird eine Kommune jedoch niemals sein. Jeder Tag bringt neue Aufgaben und Schwerpunkte.“ Kommunalpolitik war für sie von Jugend an ein Herzensanliegen, Bürgermeisterin zu sein war für sie eine Ehre und eine Verantwortung – nicht nur im Sinne der Verwaltung und Bürokratie.

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