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Diedorf

17.02.2015

Ärger am Gymnasium

Im Sommer soll das Diedorfer Gymnasium bezugsfertig sein – deswegen laufen die Bauarbeiten an dem Gebäude auf Hochtouren. Umso ärgerlicher scheint es, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Genau das war offenbar in der vergangenen Woche der Fall.
Bild: Marcus Merk

Eine Estrichfirma muss nachbessern – und die Arbeiten an dem Gebäude ruhen kurz.

Im Sommer soll das Diedorfer Gymnasium bezugsfertig sein – deswegen laufen die Bauarbeiten an dem Gebäude auf Hochtouren. Umso ärgerlicher scheint es, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Genau das war offenbar in der vergangenen Woche der Fall: Nachdem in einem Teil des Gebäudes der Estrich verlegt worden war, stellte die nachfolgende Baufirma Ungleichheiten am Bodenbelag fest. Dies ging so weit, dass die Bauarbeiten zwischenzeitlich sogar ruhten.

Landratsamtssprecher Michael Püschel bestätigt den Vorfall: „An einigen Stellen haben wir tatsächlich Mängel festgestellt, so genannte Estrichnester.“ Diese hätten den mit „Klassenhaus 1“ bezeichneten und 3500 Quadratmeter großen Teil des Gebäudes betroffen – zu diesem gehören rund 28 Klassenräume samt Nebenräumen und Fluren. Von Mittwoch auf Donnerstag mussten deswegen die Arbeiten am Fußboden ruhen. Nach einer Begehung mit der Herstellerfirma des Estrichs seien aber die Stellen ausgemacht worden, an denen noch nachgebessert werden müssen, sagte Püschel.

Seit gestern laufe der Betrieb an der Baustelle aber wieder in gewohntem Maße, so Püschel: „Die Estrichfirma beseitigt die Mängel jetzt, gleichzeitig hat das für die Folgearbeiten zuständige Unternehmen mit der Arbeit begonnen.“ An einigen Stellen müssten noch Bohrungen gemacht werden um die Qualität des Untergrundes zusätzlich zu testen.

In der Summe machen die Zeitverzögerungen etwa eine Woche aus, sagt Püschel: „Das sollte den Bezugstermin aber nicht in Gefahr bringen und sollte aufzuholen sein.“ Im Diedorfer Schmuttertalgymnasium geht die Bauverwaltung inzwischen von 37,1 Millionen Euro aus, hinzu kommt eine Photovoltaikanlage für gut 900 000 Euro. Als man den Schulbau anging, war von 31 Millionen Euro einschließlich Turnhalle die Rede gewesen. (eisl)

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