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Cannabis: Mehr als nur Rausch

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Kommentar Von Brigitte Mellert
21.03.2019

Alltägliche Bewegungen verursachen unvorstellbare Schmerzen.

Sitzen, laufen, stehen ist nur mit unter starken Medikamenten ertragbar. Für gesunde Menschen ist das unvorstellbar. Für chronische Schmerzpatienten ist es Alltag. Seit zwei Jahren darf schwerkranken Patienten medizinisches Cannabis auf Rezept verschrieben werden. Die Gesetzesregelung sagt, die Krankenkassen müssen die Kosten für die kostspielige Therapie übernehmen – nur in Ausnahmefällen dürfen sie ablehnen. Doch zu oft ist die Ausnahme die Regel.

Ärzte scheuen sich, medizinisches Cannabis zu verschreiben, weil die bürokratische Hürden zu hoch sind. Kritiker argumentieren darüber hinaus, dass die wissenschaftliche Wirkung des Cannabis noch nicht belegt ist. Viele Gründe für die Krankenkassen, um die Kosten nicht zu übernehmen.

Es ist eine Alternative

Dabei kann für Patienten medizinisches Cannabis durchaus eine Alternative zur herkömmlichen Schmerztherapie darstellen: Es kann bei Krebspatienten die Übelkeit lindern, den Appetit anregen und Muskelkrämpfe sowie Spasmen erträglicher machen. Doch noch immer müssen Patienten um ihr Rezept kämpfen. Die Hürden müssen kleiner werden. Cannabis ist zwar kein Allheilmittel, aber es ist eine Alternative.

Wie die aktuelle Situation im Augsburger Land ist, lesen Sie in unserem Artikel: Teures Gras aus der Apotheke

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