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Carsharing: Vernunft kontra Bequemlichkeit

Carsharing: Vernunft kontra Bequemlichkeit
Kommentar Von Regine Kahl
13.06.2019

20 Jahre lang begann für mich jeder Arbeitstag gleich: das Auto starten und ins Büro fahren.

Nach einem Umzug gehört dieses Pendeln der Vergangenheit an. Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die in die Arbeit radeln können. Ärger über Raser oder Drängler, Staus und die verlorene Lebenszeit in der Karosse sind vorbei. Das Auto steht unter der Woche in der Garage. Das wäre ein klassischer Fall fürs Carsharing. Besser für die Umwelt und den Geldbeutel wäre das allemal. Doch jetzt kommen wir an den Punkt, wo wir ehrlich sein müssen. Will ich wirklich aufs eigene, immer zur Verfügung stehende Auto verzichten? Wo bleibt da die Spontanität? Das sind Fragen, die mich noch mit dem Auto-Teilen fremdeln lassen.

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Dabei wissen wir alle, dass es mit der ungebremsten Mobilität und der Zunahme des Verkehrs so nicht weitergehen kann. In größeren Städten steht man mit dem Auto mehr, als dass es vorwärtsgeht. Eine Fahrt auf der A8 ist zum stressigen Rennen geworden. Da hat die Idee, auf Alternativen umzusteigen und bei Bedarf einen Wagen mit anderen zu teilen, ihren Charme. Doch stichhaltige Argumente konkurrieren noch mit Bequemlichkeit und Gewohnheit. Neuerungen brauchen oft ja etwas Zeit..

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