Newsticker
Markus Söder appelliert an Bund: Konkretes Konzept für Corona-Schnelltests nötig
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Der Kindergarten in Kutzenhausen wird teurer

Kutzenhausen

23.06.2017

Der Kindergarten in Kutzenhausen wird teurer

Alles in bester Ordnung, aber der Besuch der KIndergartens in Kutzenhausen wird für die Eltern jedes Jahr teurer werden. 

Warum sich die Eltern in Kutzenhausen auf eine jährliche Erhöhung der Kindergartengebühren einstellen müssen.

Die Gemeinde Kutzenhausen muss sparen und bittet als erstes die Eltern zur Kasse. Die müssen sich auf jährliche Erhöhungen einstellen. An einem runden Tisch, einigten sich Vertreter der Kita, der Gemeinde und der Pfarrverwaltung auf eine gestaffelte Gebührenanhebung über einen Zeitraum von drei Jahren. Demzufolge steigt jedes Jahr der monatliche Beitrag für einen Kindergartenplatz um je zwei Euro. Der Beitrag für einen Krippenplatz um drei Euro. Damit liegt Kutzenhausen noch immer im Landkreisdurchschnitt.

Gemeinderat einstimmig gegen die Sonderregelung

Die Drei-Jahres-Berechnung soll für mehr Transparenz sorgen und in erster Linie den Eltern Planungssicherheit geben, betonte der zweite Bürgermeister Rupert Kugelbrey im Rahmen der jüngsten Gemeinderatzsitzung. Normalerweise kommen die Kita-Gebühren jedes Jahr auf den Prüfstand. So wird erst in drei Jahren wieder neu verhandelt. Die Erhöhung bezieht sich auf eine Buchungszeit von vier bis fünf Stunden täglich. Ab September fällt auch die sogenannte Ausnahmeregelung für Kinder der Übergangsgruppe weg. In der Vergangenheit profitierten Eltern deren Nachwuchs vor dem Ende des Krippenjahres drei Jahre alt wurde, von einem ermäßigten Beitrag. In diesem Fall musste bis zum Schuljahresende nur der günstigere Kindergartenbeitrag gezahlt werden. Der Gemeinderat hat sich nun einstimmig gegen die Sonderregelung ausgesprochen. Bereits im kommenden Kindergartenjahr 2017/2018 muss der Krippenbeitrag also bis zum Schuljahresende gezahlt werden.

Stolperfallen Bald ist Schluss mit den unschönen Stolperfallen. Die kaputten Bordsteine in Kutzenhausen sollen noch in diesem Jahr auf Vordermann gebracht werden. Schon lange bröckelten viele Gehwegkanten vor sich hin, nun werden die Schäden repariert um Fußgänger und Radfahrern nicht in Gefahr zu bringen. Debattiert wurde über die Art und Weise der Bordstein-Sanierung. Dass eine komplette Auswechselung von Steinen schon allein aus finanziellen Gründen nicht in Frage kommt, scheint logisch. Schon im Vorfeld hatte man sich auf eine Sanierung geeinigt und 10000 Euro dafür im Haushalt bereit gestellt. Doch auch in Sachen Reparatur gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. So setzen einige Fachbetriebe auf den Einsatz von Sandbeton, andere wiederum auf die Verwendung von Kunstharzen. Hinter allen Möglichkeiten steht vor allem die Frage nach der Langlebigkeit. Ein erneutes Aufplatzen, wenn etwa der Frost einsetzt, wäre der Supergau. Zudem scheint das Ausmaß des Problems noch nicht absehbar zu sein.

„Etliche Straßen sind betroffen und das Schadensbild ist jedes Mal ein anderes“, erklärte Verwaltungsmitarbeiter Bernhard Abold. In der Weidenstraße soll es jetzt losgehen. Läuft alles nach Plan, könnten heuer auch die Anwohner in der Buchenstraße mit reparierten Bordsteinen rechnen. 2018 folgen dann die nächsten Straßen. Wie weit man dieses Jahr aber wirklich kommt, wird sich zeigen, wenn die ersten Meter geschafft sind. Rupert Kugelbrey will nicht zu viel versprechen. „Wir werden die Sanierung sukzessive durchführen. Alles auf ein Mal können wir nicht machen.“

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren