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Emersacker

06.05.2020

Ein Blick zurück auf die Amtszeit

In Emersacker zieht der scheidende Bürgermeister Michael Müller noch einmal Bilanz

In seiner letzten Gemeinderatssitzung als Bürgermeister resümierte Michael Müller, dass das Gremium in den vergangenen sechs Jahren viel geleistet habe. Im Kindergarten wird in den nächsten Tagen die Möbellieferung für den Essensbereich erwartet. In einer Woche sollen die Fliesenarbeiten beendet werden und danach die Sanitäranlagen montiert werden. Mitte des Jahres werde dann der gesamte Kindergarten – also Neubau und sanierter Klostertrakt – nutzbar sein, so Müller.

Zur Kostenentwicklung konnte Müller mitteilen, dass die Prognose des Architekten für den Neubau bei gut 1,6 Millionen Euro liege. 2017 waren 1,4 Millionen Euro angesetzt. Die Prognose für die Klostersanierung liegt mit 367000 Euro nur knapp über dem Ansatz von 2017, der damals 360000 Euro betrug. Der Bürgermeister sagte, zudem seien in den ursprünglichen Preisen die Kosten für Möbel und Ausstattung nicht enthalten. Die Bauarbeiten im Schloss stagnieren. Bei der Brandversicherung ist ein neuer Sachbearbeiter für den Brand im Mansardengebäude zuständig, der sich noch einarbeiten muss. In einem Gespräch soll geklärt werden, ob bisher getroffene Absprachen weiter Gültigkeit haben.

Die zweite Auslegung für den Flächennutzungsplan für das Gewerbegebiet Nord II beginnt am 18. Mai. Sobald der Flächennutzungsplan rechtskräftig ist, können die Bauwerber ihre Bauanträge einreichen.

Die Haushaltssatzung wurde vom Landratsamt genehmigt.

Die Gemeinde hat beim Landratsamt 250 Nähsets für Mund-und-Nasen-Masken gekauft. Pro Person kann auf Spendenbasis ein Nähset zu den Bügerservice-Zeiten im Rathaus abgeholt werden.

Zum Schluss der Sitzung überreichte 2. Bürgermeister Karl-Heinz Mengele an den ausscheidenden Bürgermeister Michael Müller eine von Altbürgermeister Alois Heim erstellte Chronik von Müllers Amtszeit. Insgesamt war Müller 28 Jahre im Gemeinderat aktiv – davon zwölf Jahre als Bürgermeister. Auch die ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder Ralph Behr, Michael Daum, Markus Hafner, Rainer Schmuttermaier, Karl Schußmann, Peter Weldishofer und Artur Wurm erhielten ein Erinnerungsgeschenk. Bürgermeister und Gemeinderäte zusammen brachten es zusammen auf 124 Jahre Kommunalpolitik.

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