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Wirtschaft

19.08.2014

Ein Hoffnungsträger gewinnt Gestalt

So soll das Technologiezentrum aussehen, wenn es im kommenden Frühjahr fertig ist.

Im Augsburger Technologiezentrum sollen die Produkte und Arbeitsplätze der Zukunft entstehen

Wer in Richtung Augsburg-Haunstetten oder SGL-Arena unterwegs ist, kann es von der Straße aus sehen: Der Rohbau für das Technologiezentrum im Augsburg Innovationspark ist ganz schön gewachsen. Jetzt präsentiert das Landratsamt Augsburg erstmals eine Ausstellung zum aktuellen Stand von Technologiezentrum und Innovationspark. Noch bis zum Donnerstag, 28. August, informiert die Schau im Foyer des Landratsamts am Prinzregentenplatz über Zahlen und Fakten zu dem Großprojekt im Süden der Fuggerstadt. Eine zweite Schau plant der Landkreis im Juni 2015 zur Fertigstellung des Technologiezentrums. Er ist einer der Träger des Projekts, mit dem Politiker aus der Region große Hoffnungen verbinden.

Das Technologiezentrum ist Herzstück des Augsburg Innovationsparks. Dessen Ziel ist es, Innovationen zur effizienten Nutzung von Rohstoffen, Energie sowie anderen Ressourcen zu beschleunigen und schnell in marktreife Produkte umzusetzen. Langfristig sollen auf dem 70 Hektar großen Gelände Tausende von Arbeitsplätzen entstehen.

Das Technologiezentrum Augsburg (TZA) mit 12000 Quadratmeter Nutzfläche bietet Platz für etwa 30 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen. Vermietet werden 81 Büros, 17 Labors und Werkstätten sowie eine 3000 Quadratmeter große, 15 Meter hohe Produktionshalle. 15 potenzielle Mieter haben bereits Absichtserklärungen unterzeichnet. Dazu gehören Fujitsu und die Holzer Gruppe aus Bobingen sowie die Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG) der Technischen Universität München. Als Mieter nutzen sie eine durchdachte Infrastruktur inklusive der für Maschinenbau nötigen Technik wie etwa Maschinen, Kräne und Abluftsysteme. Auch von Dienstleistungen wie Forschungs- und Geschäftspartnersuche oder Unterstützung bei Fördermittelbeantragung profitieren sie.

Im Innovationspark sollen Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen gemeinsam ein Zentrum für Ressourceneffizienz schaffen, wo geforscht, entwickelt, produziert und wiederverwertet wird. Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Fraunhofer-Gesellschaft haben sich bereits angesiedelt. In Planung ist das Institut für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg. (AL)

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