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Hauptversammlung

19.01.2019

Feuerwehr leistet viele ehrenamtliche Stunden

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Wolfgang Kirchner (Dritter von rechts) ausgezeichnet. Ihm gratulierten (von links) Bürgermeister Michael Higl, Kommandant Dominik Dirr, Vorsitzender Johann Deisenhofer, Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister und Kreisbrandinspektor Georg Lipp.
Bild: Peter Heider

Wehr ist zunehmend in der Rettung gefordert. Vorsitzender Johann Deisenhofer beendet aktiven Dienst

Ein ausführlicher Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr sowie die Neufassung der Vereinssatzung standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Herbertshofen. 3779 ehrenamtliche und unentgeltliche Stunden hat die Feuerwehr Herbertshofen im vergangenen Jahr 2018 geleistet. Vorsitzender Johann Deisenhofer gab bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen seinen aktiven Dienst beende, als Vorsitzender der Wehr aber weiterhin zur Verfügung stehe.

„Die im Jahr 1984 erstellte Vereinssatzung musste in einigen Punkten verändert werden, da der Feuerwehrverein den Eintrag ins Vereinsregister anstrebt“, erklärte Johann Deisenhofer. Ein wichtiger Punkt ist dabei die turnusgemäße künftige Neuwahl des Vorstands, die künftig alle fünf statt wie bisher alle sechs Jahre durchgeführt wird. Ohne Gegenstimme wurde der Neufassung zugestimmt.

In seinem Rückblick erwähnte der Vorsitzende unter anderem die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen, die jährliche Maifeier und das Kameradschaftstreffen mit der Freiwilligen Feuerwehr Erlingen nach dem Floriansgottesdienst. Am Feuerwehrhaus erfolgten Ausbesserungen, bei denen einige Feuerwehrkameraden halfen.

Laut Kommandant Dominik Dirr hat die Feuerwehr Herbertshofen aktuell 321 Mitglieder, davon 53 Aktive (davon zehn Frauen), zu denen neun Feuerwehranwärter im Alter unter 18 Jahren zählen. 2018 konnten fünf neue Mitglieder begrüßt werden. „Im Jahr 2018 rückte die Wehr zu insgesamt 31 Einsätzen aus und übernahm im Zusammenwirken mit der LSW-Werksfeuerwehr auch wieder die Bereitschaft während des Werkstillstandes“, schilderte der Kommandant.

Die Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes nähmen zu. Dem Bereich Rettung käme im Vergleich zur Brandlöschung immer größere Bedeutung zu, merkte der Kommandant an.

Derzeit wirken neun Jugendfeuerwehrler in der Wehr mit, berichtete Jugendwartin Katharina Kirchner. Bei 30 Jugendübungen 2018 lernten die jungen Mitglieder vor allem allgemeine feuertechnische Grundfertigkeiten. Die Jugend vergnügte sich zudem beim Cartfahren und bei der Hüttenfahrt nach Zöblen und wirkte beim Tag der offenen Tür und beim Sonnwendfeuer mit. Katharina Kirchner betreute die Jugend vier Jahre und gab jetzt ab 2019 ihr Amt an Moritz Nußbauer ab. Über einen gesunden Kassenstand gab Finanzverwalter Matthias Kruck Auskunft.

Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister lobte das Engagement der Herbertshofer Feuerwehrler ebenso wie Bürgermeister Michael Higl. Gemeinsam mit Alfred Zinsmeister und Kreisbrandinspektor Georg Lipp ehrte Michael Higl Wolfgang Kirchner für 40-jährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen erster Klasse des Freistaates Bayern. Mit der Ehrung verbunden ist auch ein einwöchentlicher Erholungsaufenthalt mit Ehepartner im Feuerwehr-Gästehaus und Erholungszentrum St. Florian in der Gemeinde Bayerisch Gmain.

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