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Konzert

23.12.2011

Freudige Einstimmung auf den Heiligen Abend

Fünf Ehinger Chöre erhoben gemeinsam ihre Stimmen in der Klosterkirche Holzen zu „Tochter Zion“, dirigiert von Elisabeth Havelka, rechts am Piano Engelbert Reißler.
Bild: Foto: Monika Matzner

Ein musikalisches Gemeinschaftswerk in der Holzener Klosterkirche unter dem Motto „Ehingen singt und klingt“

Allmannshofen-Holzen „Musik verbindet mit unsichtbaren Fäden“ - der Spruch der Dichterin Pam Brown bewahrheitete sich in eindrucksvoller Weise beim Konzert „ Ehingen singt und klingt im Advent“ in der Kloster- und Wallfahrtskirche in Holzen. So stimmten bei einem musikalischen Gemeinschaftswerk die fünf Ehinger Chöre und ein Bläser-Ensemble der Ehinger Musikanten, bestehend aus Blech- und Holzinstrumenten, auf Weihnachten ein.

Mit dem Männergesangsverein Eintracht und den Ehinger Harmonists, unter der Leitung von Engelbert Reißler, der Chorbande (Leitung Martin Liepert) sowie dem Kinderchor und dem Projektchor „Da Capo“, beide unter der Leitung von Elisabeth Havelka, erhoben die Akteure zwischen fünf und 75 Jahren ihre Stimmen in vielfältiger Weise und schafften in der dicht gefüllten Wallfahrtskirche einen außergewöhnlichen Adventsabend.

„In dulci jubilo“ der Blechbläser bildete den festlichen Auftakt. Vom gastgebenden Männergesangsverein klang es einladend „Zum Advent“. Der Chor Da Capo präsentierte vierstimmig „Psallite - Singt und klingt“, ein klassisches Weihnachtslied aus dem 16. Jahrhundert, das von der bevorstehenden Ankunft des Erlösers kündet.

Freudig gaben sich die jungen Sängerinnen und Sänger der Chorband beim Lobpreis-Lied „Immanuel“ aus der Feder des Komponisten Albert Frey. Auch die Ehinger Harmonists wussten zu begeistern mit dem einstmaligen Wallfahrtslied „Maria durch ein Dornwald ging“, ebenso die jugendlichen Holzbläser bei „Still, still, still“.

Der Auftritt des Kinderchors ließ sichtlich vielen Zuhörern das Herz aufgehen. Die jüngsten Sänger brachten ihre ganze Freude am Singen zum Ausdruck beim Weihnachtslied „Als ich bei meinen Schafen wacht‘“. Im Anschluss verschmolzen die Kinderstimmen mit dem Chor „Da Capo“ zum Gospel-Song „I‘ll give Him my heart“ , wobei sich mehrstimmige Passagen mit ergreifenden Solopartien abwechselten.

Georg Friedrich Händels „Tochter Zion“ führte zum Schlusspunkt. Sämtliche Chöre, begleitet vom Blasmusikensemble, stimmten zusammen in das Werk ein und die imponierende Klangfülle in der Barockkirche machte unter den goldgefassten Heiligenfiguren Weihnachts-Vorfreude spürbar.

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