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Geschichte

18.10.2019

Gefühle beim Mauerfall

Eine Zeitzeugin schildert in Diedorf ihre Erlebnisse

Im Zeitraffer die deutsche Geschichte von 1949 bis 1989 zu durchleben, das konnten etwa 200 Besucher im voll besetzten Dankgottesdienst für den Mauerfall am Sonntag in der evangelischen Diedorfer Immanuelkirche. Vor 30 Jahren geschah dieses Wunder, das wir heute „Mauerfall“ nennen.

Von den Staatsgründungen der beiden deutschen Nachkriegsstaaten über den Mauerbau, denn „niemand hatte die Absicht, eine Mauer zu bauen“, durchlitt man Teilung und die entscheidende Montagsdemonstration in Leipzig mit Kerzen und Gebeten (9.10.1889). So surreal wie für Politiker die Bergpredigt war und oft ist, so surreal war dann auch der Satz des Politbüromitglieds Günter Schabowski: „Das tritt nach meiner Kenntnis...ist das sofort, unverzüglich“. Nach diesem gestammelten Satz in der Pressekonferenz gab es Freudentänze und Sekt auf der Mauer.

Das deutsche Datum 9. November wurde nach dem Tiefpunkt 1938 (Pogrom-Nacht der Nazis gegen jüdische Einrichtungen) dann vor 30 Jahren zu einem Wunder, einem Zufall, der uns von Gott zugefallen ist.

Gefühle beim Mauerfall

Zeitzeugin Katrin Lange aus Leipzig, die schon am Vormittagsgottesdienst in der Immanuelkirche zu Wort gekommen ist, erzählte am Abend in ihrem sehr persönlichen Vortrag von ihren Erlebnissen und Gefühlen vor 30 Jahren.

Der Escaperoom zum Thema „Mauerfall“ vor der Diedorfer Immanuelkirche wird die nächsten Wochen immer wieder für die Öffentlichkeit offen und zu begehen sein. Dort kann man die Ereignisse von vor 30 Jahren nachempfinden. (AL)

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