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Gelber Sack oder Tonne: Der Glaubenskrieg um den Müll

Gelber Sack oder Tonne: Der Glaubenskrieg um den Müll
Kommentar Von Regine Kahl
18.11.2019

Es gibt Themen, da stehen sich die Fronten fast schon unversöhnlich gegenüber.

Homöopathie ist so eines, die Mülltrennung ein anderes. Eine Diskussion über Pro und Contra von Gelbem Sack oder Gelber Tonne kann so manchen Zunder in eine Familienfeier oder den Kollegenkreis bringen. Dabei haben beide Lösungen ihr Für und Wider. Die am Straßenrand hängenden oder gar herumfliegenden Säcke sind keine Augenweide. Findet sich in Mehrfamilienhäusern nicht ein Hausmeister, der einen Haken zum Aufhängen anbringt, gibt es schnell ein Durcheinander. Da wäre die Tonne eine sauberere Lösung. Wäre da nicht das Platzproblem.

Gerade in den Neubaugebieten wurde in den vergangenen Jahren eng bebaut. Nicht jeder hat Fläche im Überfluss, um die Tonnen-Armada zu vergrößern. Ein Blick in Gelbe Tonnen bei großen Wohnanlagen zeigt auch, dass die Versuchung groß ist, in den Tiefen so allerlei Dinge zu entsorgen.

Das Verhalten als Verbraucher ändern

Womit wir schon beim wichtigsten Punkt wären: dem zunehmenden Müll. Da können alle noch lange und leidenschaftlich über die Frage Sack oder Tonne streiten, letztlich ist der Knackpunkt ein anderer: Unser Verhalten als Verbraucher so zu ändern, dass erst gar nicht so viel Müll entsteht.

Was sich im Augsburger Land in Sachen Müll ändern wird, lesen Sie hier:

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