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Gewalt: Gefahr lauert auch im Kopf

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Kommentar Von Angela David
15.03.2019

Frauen haben oftmals vor traumatischen Erfahrungen Angst, die ihnen wahrscheinlich (und hoffentlich) niemals passieren werden.

Die Furcht vor Überfall, Entführung der Kinder oder Vergewaltigung ist für sie freilich real und lässt sich auch nicht „wegrationalisieren“. Aber diese Straftaten passieren relativ selten. Die Frauen sehen selbst, dass ihr subjektives Empfinden und die reale Bedrohung teils weit auseinander liegen.

Doch es sind eben die wenigen seltenen Fälle, die in der unmittelbaren Umgebung passieren, die das Sicherheitsempfinden bis ins Mark erschüttern und Frauen (und auch Männern) Angst machen: Dass eben doch in Neusäß eine Vergewaltigung passiert ist. Dass eben doch Kinder in Gersthofen von einem Fremden angesprochen wurden. Dass es eben doch einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Apotheke in Stadtbergen gab.

Permanente Angst ist lähmend

Das sollte aber nicht dazu führen, dass wir in ständiger Angst leben und uns in unserer Bewegungsfreiheit einschränken. Wachsamkeit ist gut, aber permanente Angst ist lähmend. Dagegen helfen nur intensive Aufklärung und Präventionsarbeit sowie Strategien, wie man im Notfall reagieren soll. 100-prozentige Sicherheit gibt es leider nicht.

Frauen aus dem Augsburger Land schildern ihre Erfahrungen: Die Angst läuft immer mit

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