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Glosse: Von Schotten und Schwaben

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Kommentar Von Christoph Frey
14.07.2019

Schotten und Schwaben teilen nicht nur das Schicksal, dass ihnen eine gewisse Ferne zur jeweiligem Amtssprache nachgesagt wird.

Schotten und Schwaben teilen nicht nur das Schicksal, dass ihnen eine gewisse Ferne zur jeweiligem Amtssprache (Englisch beziehungsweise Hochdeutsch) nachgesagt wird. Nein, es werden zum Teil auch dieselben Witze auf ihre Kosten gerissen, weil beiden Stämmen ein ausgeprägter Hang zur Sparsamkeit eigen sein soll. So zum Beispiel, dass sie jeweils am zweiten Advent mit einer Kerze vor dem Spiegel stünden, weil auf diese Weise auch zwei Lichtlein brennen. Kenner der Schwaben, zumal im Augsburger Land, wissen natürlich. Das ist Quatsch, weil der viel beschäftigte Schwabe an einem Feiertag gar keine Zeit hat, um sich vor den Spiegel zu stellen. Und gibt es mal nichts zu tun, dann tüftelt er was aus: Highland Games wie bei den Schotten zum Beispiel, mit denen es ja tatsächlich viele Gemeinsamkeiten gibt.

Angefangen bei den schottischen Königssöhnen, die im Zusamtal den Christenglauben verbreitet haben, bis hin zum Singold Whisky mit Wasser aus den Westlichen Wäldern. Sogar Erdölquellen haben wir im Augsburger Land, weshalb einer vertieften Völkerfreundschaft mit entsprechenden Feierlichkeiten im Grunde nichts im Wege steht. Geklärt werden muss nur noch die Kostenübernahme. Das könnte dann allerdings ein wenig dauern.

Mehr zu den Highland Games auf dem Seilerberg bei Horgau lesen Sie hier.

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