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Känguru gesichtet: Saure Gurken im Winter?

Kommentar Von Maximilian Czysz
02.01.2019

Journalisten wird nachgesagt, dass sie in der Saure-Gurken-Zeit gerne kuriose Themen aus dem Hut zaubern, um die Zeitung zu füllen.

Am liebsten nehmen sie es mit furchteinflößenden Tieren auf. Oder Ungeheuern. Loch Ness ist so ein Beispiel oder die bissige Schnappschildkröte aus dem Baggersee. Im Fall des Neusässer Kängurus trifft das allerdings nicht zu. Zum einen sind die scheuen Tiere nicht gefährlich. Zum anderen ist jetzt Winter und nicht Sommer und damit auch nicht Saure-Gurken-Zeit.

Der Begriff soll erstmals im 18. Jahrhundert in Berlin aufgetaucht sein – vielleicht liegt’s an den Spreewaldgurken, die früher immer im nachrichtenarmen Spätsommer in die Geschäfte kamen.

Damals waren Kängurus noch Exoten. Die Beuteltiere kannte allenfalls, wer den Kontinent am anderen Ende der Welt besucht hatte. Heute ist das anders: Kängurus sind bei uns weit verbreitet, die Population ist gewachsen. Sogar in Privatgärten sind sie zu Hause. Logisch, dass es auch immer wieder Ausreißer gibt.

Wer ein Känguru sieht, muss sich also nicht die Augen reiben oder an seinem Verstand zweifeln. Auf jeden Fall sollte er die Polizei rufen – die entscheidet übrigens auch, welche Meldungen sie an die Medien weitergibt.

Lesen Sie hierzu unseren Artikel: Down Under in Neusäß - wo ist das Känguru hingehüpft?

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