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Bilanz

11.01.2020

Mitgliederzahl steigt weiter an

Die Verantwortlichen der Langweider Feuerwehr mit den anwesenden geehrten langjährigen Vereinsmitgliedern: (von links) Stellvertretender Kommandant Christian Steiner, zweiter Vorsitzender Fabian Greppmeier, Edwin Grojer, Bürgermeister Jürgen Gilg, Albert Burghardt, Hermann Lutz, Siegfried Klinke, Bernd Brüstl, Kommandant Markus Kopold, Josef Wiedholz, Horst Pecher, Kurt Wolff und Vorsitzender Markus Hörmann.
Foto: Johann Buchart

Freiwillige Feuerwehr Langweid war 2019 nicht nur bei Einsätzen gefragt

Mit 69 Einsätzen war die Langweider Feuerwehr 2019 gut ausgelastet. Die Segnung einer neuen Drehleiter und eines Feuerwehrbootes war Höhepunkt des Jahres. Mit der Gründung einer neuen Jugendgruppe besteht die Mannschaft nunmehr aus 136 Feuerwehrdienstleistenden – ein Rekordwert.

Der angedachte Feuerwehrgerätehaus-Neubau ist fnicht nur dadurch gerechtfertigt. Bergauf ging es auch bei den Vereinsmitgliederzahlen – die 500er-Marke wurde mit 510 (Vorjahr 494) überschritten.

Wie Vorsitzender Markus Hörmann berichtete, konnte die Wehr wieder mit großer Präsenz im Dorfgeschehen aufwarten. Ein Feuerwehraktionstag mit zahlreichen Aktionen und Schauübungen verdeutlichte die Arbeit der Feuerwehren. Auch die Brandlöschparty erwies sich als Attraktion.

„Bei 69 Einsätzen waren wieder vielfältige Situationen zu meistern“, stellte Kommandant Markus Kopold fest. Eine spürbare Zunahme gab es bei Einsätzen zur Unterstützung des Rettungsdienstes. Im Rahmen der 15 Brandeinsätze wurde die Wehr auch zu überregionalen Großbränden bis in den Kreis Aichach-Friedberg gerufen. Die 54 Einsätze in technischer Hilfeleistung waren breit gefächert.

Zur Jugendgruppe meinte Kopold stolz: „Zwar sind 50 Jugendliche noch unter 18 Jahre alt, aber insgesamt ist die aktive Mannschaft damit auf dem höchsten Stand in der 144-jährigen Vereinsgeschichte“. Er berichtete von 82 Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen mit circa 2500 Arbeitsstunden.

Stellvertretender Kommandant Christian Steiner legte die Situation beim Neubau eines Feuerwehrgerätehauses dar. Die Gebäude des ehemaligen Kieswerks wurden am vorgesehenen Standort zwischenzeitlich abgerissen. Das Raumbedarfskonzept wurde bereits an die Gemeinde Langweid übergeben. Aus Sicht der Feuerwehr könnten konkrete Planungen beginnen. „Wir freuen uns auf die Gespräche mit der Gemeinde“, so Steiner.

Auf Rekordniveau bewegt sich die Langweider Jugendfeuerwehr. Nachdem im letzten Jahr wieder 25 Jugendliche für den Feuerwehrdienst begeistert wurden, umfasst die Jugendfeuerwehr gegenwärtig drei Gruppen – 62 Mitglieder, davon 23 Mädchen. Nach dem Abschluss der modularen Truppausbildung wird die Jugend 1 dann im Frühjahr in die aktive Wehr übertreten. Auch die Jugendfeuerwehr bewältigte ein umfangreiches Ausbildungsprogramm und zeichnete sich durch eine rege Beteiligung an den Vereinsaktivitäten aus, verdeutlichte Jugendwart Simon Strempfl. Die Umsetzung der modularen Truppausbildung gehörte weiter zu den Schwerpunkten. Eine 24-Stunden-Übung, ein Kurs in Erster Hilfe und die Teilnahme am Wissenstest zählten zu den Grundlagen. Ein Hüttenwochenende im der Ferienhütte des FC Langweid in Söll im österreichischen Tirol war Belohnung und Motivation zugleich.

Die Notwendigkeit des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses sei unstrittig, betonte Bürgermeister Jürgen Gilg. In Abstimmung mit weiteren großen Bauprojekten der Gemeinde werde dieser vorangetrieben. Die Planungen würden in diesem Jahr bereits angeschoben – die Erwartungen baldiger Baumaßnahmen dämpfte er allerdings. „In einem Jahr können wir mehr darüber berichten“, so Gilg.

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