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Gemeinderat

15.07.2017

Müller-Milch investiert 42 Millionen Euro

Die Firma Müller-Milch plant in Aretsried ein weiteres großes Logistikprojekt.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Das Unternehmen will in Aretsried auch ein Hochregallager bauen

Das Unternehmen Müller-Milch beabsichtigt im Fischacher Ortsteil Aretsried die Errichtung eines umfangreichen Logistikprojekts. Dazu will es 42 Millionen Euro investieren. Das Bauvorhaben gehöre zur langfristigen Sicherung des Standorts, machte der Technische Betriebsleiter von Müller-Milch, Michael Singer, in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats aufmerksam.

Das millionenschwere Projekt beinhaltet den Neubau eines umfangreichen Hochregallagers im Rahmen des gültigen Bebauungsplans auf dem Süderweiterungsgelände. Hinzu kommen die Sanierung und der Umbau des bereits bestehenden Hochregallagers. „Das bisherige Lager ist 25 Jahre alt und längst nicht mehr zeitgemäß“, informierte Singer die Ratsmitglieder. Auch würden in diesem Bereich Kapazitäten fehlen.

Der Neubau umfasst 7800 neue Palettenstellplätze. Er wird an das bisherige Lager angedockt. Nach der Errichtung verfügt Müller-Milch dort über insgesamt 21000 Einheiten. Der Neubau setzt sich aus einem Kühl- und Warm-Hochregallager für Fertig- und Halbfertigwaren zusammen. Das Bestandshochregallager steht nach den Sanierungs- und Umbauarbeiten für Sonderproduktionen und Kommissionierung, als Frucht- und Cerealienlager sowie für ein Technikkonzept der Produkte von Molkerei und Verpackungshersteller Optipack zur Verfügung. Wie der Müller-Milch-Betriebsleiter weiter mitteilte, erhöhen sich mit der geplanten Logistikmaßnahme weder die Warenproduktion noch der Lkw-Verkehr und die Emissionen. Singer nannte das Bauvorhaben aus der Sicht des Unternehmens ein „leidenschaftliches und zugleich lang ersehntes Projekt“. Es sei Bestandteil zur Sicherung des Firmenstandorts Aretsried. Dadurch würden 1300 Arbeitsplätze langfristig gesichert. Dies komme auch der Marktgemeinde zugute.

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Das Projekt wurde bereits mit Bürgermeister Peter Ziegelmeier, Geschäftsstellenleiter Rudolf Thoma, Marktbaumeister Roland Bröll, Landrat Martin Sailer und den zuständigen Fachabteilungen des Landratsamts Augsburg in drei Besprechungen vorgestellt und in den Grundzügen diskutiert.

Sein Unternehmen wolle für die Logistikmaßnahme Ende Oktober den Bauantrag stellen, verdeutlichte Singer. Die Fertigstellung sei für Sommer 2019 anvisiert. Erfreut zeigte er sich darüber, dass die Mitglieder des Marktgemeinderats gegen die Baumaßnahme keine grundsätzlichen Bedenken äußerten.

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