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21.11.2017

Neue Rolle für die Straßen

Gersthofer CSU erläutert Bürgern den Planungsstand

Wie soll das Gersthofer Stadtzentrum künftig aussehen? Damit befasste sich ein Gesprächsabend des CSU-Ortsverbands im Gasthof Zum Strasser. Mehr als 40 Bürger nahmen im Gambrinuskeller aktiv an der Diskussionsrunde teil.

Max Poppe, CSU Fraktionsvorsitzender und Moderator des Abends erläuterte das Thema. „Die Politik befasst sich seit vielen Jahren mit der Umgestaltung des Stadtzentrums, während dieser Zeit wurden unzählige Ansätze erarbeitet, überprüft und teils wieder verworfen.“ Der aktuelle Zwischenstand stelle den ausgewogensten Ansatz dar, um möglichst viele der durchaus konträren Wünsche und Notwendigkeiten unter einen Hut zu bekommen.

Einige Teilnehmer hatten Bedenken, dass bei einer Umgestaltung der Bahnhofstraße der Verkehr in die Wohngebiete ausweichen könnte. Poppe verwies darauf, dass dem Verkehr planerisch nicht alles untergeordnet werden kann. „Schon heute finden tägliche Rückstaus in der Bahnhofstraße statt und schon heute weichen viel zu viele Autofahrer in die Seitenstraßen aus.“ Dies werde nicht erst durch einen Umbau des Zentrums provoziert.

„Wir wollen, dass der Verkehr auf den Hauptstraßen fließt und so der Schleichverkehr auf ein absolutes Minimum reduziert wird, dies wäre mit Verboten allein aber nicht zu schaffen“. Vielmehr regt die CSU ein ganzes Maßnahmenpaket an. Neben Verkehrsoptimierungen auf den Hauptadern steht zum Beispiel auch eine Einbahnstraßenregelung Richtung Norden in der Brahmsstraße im Fokus.

Laut Poppe kommt, wo früher nur die Aspekte Fahren und Parken relevant waren, durch zunehmend dichte Wohnbebauung neben den städtischen Parks auch den Straßen eine neue Rolle zu. „Wie auch in anderen Städten werden diese mehr und mehr zum Aufenthalts- und Lebensraum etwa für Sport- und Freizeitaktivitäten“. Auch das Bauvorhaben für die Neue Mitte und den angrenzenden Stadtplatz stieß auf großes Interesse. Poppe erläuterte, dass die Stadt hier bauplanungsrechtlich nur in Grenzen steuern kann, etwa beim Flächenmix für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und Wohnen. Welche Mieter letztlich zum Zuge kommen, entscheidet jedoch der Eigentümer. (AL,lig)

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