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07.03.2009

Noch kein Ja von den Räten zum Solarpark

Horgau (zida) - Ein beantragtes Freiland-Solarprojekt westlich von Auerbach hat dem Horgauer Gemeinderat in seiner Sitzung erhebliches Kopfzerbrechen bereitet.

Zwar hat sich das Architekturbüro OPLA im Auftrag des Ingenieurbüros für erneuerbare Energien (IBE) einiges einfallen lassen, um die Photovoltaikanlage samt der als unschön empfundenen Wechselrichterhäuser ins Landschaftsbild zu integrieren.

Es sei jedoch zu befürchten, dass vor allem der nördliche Bereich des rund 14 Hektar umfassenden "Sonnenfeldes" trotz vorgelagerter Begrünung von Auerbach aus zu sehen sein werde, so die Experten.

Weniger Kollektoren oder mehr Bäume

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Einige Räte regten nun an, die Kollektoren im Norden zu verringern und so die Kuppe freizulassen. Andere Varianten sahen zugleich eine Erweiterung der Bepflanzung als Sichtschutz vor.

IBE-Geschäftsführer Robert Pötschan zeigte sich in der Sitzung kompromissbereit. "Wenngleich ich die Wirtschaftlichkeit der Anlage im Auge behalten muss." Gemeinderat Andreas Mozet (BV) stellte in der Diskussion das Vorhaben an sich in Frage. "Wenn wir diese Anlage genehmigen, müssen wir anderen Projekten dieser Art ebenfalls zustimmen", gab er zu bedenken.

Um auf Nummer sicher zu gehen, schlug Jürgen Tögel (BV) vor, sich vom Architekturbüro OPLA weiteres Material vorlegen zu lassen. Mathilde Wehrle (CSU) stellte daraufhin den Antrag, die Beschlussfassung zurückzustellen. Dem wurde mehrheitlich zugestimmt.

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