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Stadtbergen

13.01.2020

Stadtbergen zwischen Mozartplatz und eigener Stadthymne

Stadtbergens Bürgermeister Paulus Metz zieht Bilanz und stimmt auf das Jahr 2020 ein. Foto: Thomas Hack
Foto: Thomas Hack

Stadtbergen zieht Bilanz und startet zuversichtlich ins Jahr 2020. Mit einer kulturellen Überraschung.

Ein neu errichteter Mozartplatz, die aufwendige Sanierung der Oswald-Merk-Halle, ein verkehrsfreundliches Radwegekonzept durch die ganze Kommune – Stadtbergen blickt zuversichtlich in das nunmehr angelaufene Verwaltungsjahr 2020, wie Bürgermeister Paulus Metz beim traditionellen Neujahrsempfang im Bürgersaal den zahlreichen Besuchern deutlich vor Augen führte. Auch eher ungewöhnliche Umwelt- und Naturschutzvorhaben seien ihm zufolge für dieses Jahr angedacht, wie etwa ein Großprojekt zur Lebensraumerhaltung für einen tierischen Zeitgenossen namens Neuntöter in der Deuringer Heide: „Wo dieser Vogel auftaucht, ist die Natur noch in Ordnung“, ließ der Rathauschef zu dieser 60.000 Euro-Maßnahme verlauten.

Bürgermeister Metz lobte Erfolgsprojekte der Vereine

Nach dem musikalischen Auftakt der Sängerin Alexandrina Simeon und ihrer Band ließ Metz in seiner Neujahrsansprache jedoch zunächst das Jahr 2019 Revue passieren und zog eine ausführliche Bilanz hinsichtlich der größten Erfolgsprojekte der Vereine, Kirchen und Einzelpersonen, welche sich mit ungebremstem Engagement für ein besseres gesellschaftliches Miteinander innerhalb der Stadt und dem regionalen Umfeld hervorgetan hatten – etwa mit der erfolgreichen Integration von Flüchtlingen, der erneuten Auszeichnung Stadtbergens als Fairtrade-Stadt oder den zahlreichen Spendenaktionen.

Metz rief die Gäste dazu auf, sich Gedanken über Brennpunkte zu machen, die schlichtweg den einzelnen Menschen betreffen. So verwies er auf die Tatsache, dass noch immer jeden Tag 6500 Kinder an Hunger sterben und jede Stunde ein trauriger Suizid mitten in Deutschland stattfinden würde. Metz schlug schließlich einen Bogen von der Integrationsarbeit über verschiedene Vereinsjubiläen bis hin zu ambitionierten Bauprojekten, mit deren bahnbrechenden Erfolgen oftmals nicht einmal die Stadt selbst gerechnet hätte: „Bei der Eröffnung der neuen Kneipp-Anlage waren mehr Besucher da als bei der neuen Sporthalle!“

Drei große Jubiläen warten auf die Stadtberger im Jahr 2020

Freuen dürfen sich die Einwohner dieses Jahr hingegen auf zahlreiche spannende Jubiläen: 120 Jahre TSV Deuringen, 70 Jahre Spielervereinigung und 30 Jahre Städtepartnerschaft mit Olbernhau seien nur einige davon – wie gefeiert wird, ist aber noch offen. Laut Aussagen des Stadtoberhauptes scheinen zahlreiche Bürger tatsächlich einen engen Bezug zu ihrer Verwaltung zu haben, was sich immer wieder in der Form kleiner Geschenke zeige: „Wir erhalten regelmäßig Blumen, geräucherte Fische, Kirschnudeln und sogar ganze Torten von den Bürgern gespendet!“

Ein großes Geschenk an die Stadt – und zugleich größte Überraschung des Neujahrsempfangs – kam von kultureller Seite: Sängerin Tina Schüssler präsentierte als Premiere völlig unerwartet ihren neuen und ganz besonderen Song: die erste und einzige „Nationalhymne“ für Stadtbergen, die bei vielen Gästen bereits nach dem ersten Hören schon zu einer Art Ohrwurm wurde. In den Text wurde freilich auch Stadtbergens Motto eingewoben: „Natürlich. Nah. Dran.“

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