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Theater

28.10.2019

Turbulente Heirat im „Sanften Lamm“

Lacher garantiert: Eine gut gelaunte und verschworene Truppe ist bereit, die Erfolgsgeschichte von 55 Jahren Stettenhofener Bühne weiter zu schreiben. Am 2. November ist Premiere.
Bild: Sonja Diller

Stettenhofener Bühne spielt zum 55. Jubiläum „Die Hochzeits(ver)planer“. Es gibt noch Restkarten

Zum 55. Jubiläum der Stettenhofener Bühne lässt es die Truppe rund um Regisseur Helmut Nachlinger ordentlich krachen. Mit der Komödie „Die Hochzeits(ver)planer“ sollen die Zuschauer Pointen in rasanter Reihenfolge hören und sich bei manchem Kostüm die Augen reiben.

Drei kurzweilige Akte braucht es, bis das junge Paar Moni (Saskia Stieler) und Klaus (Bernhard Nachlinger) endlich ihre Hochzeit feiern können. Ganz kuschelig und familiär wünschen sie sich die Trauung und Feier im Landgasthof Sanftes Lamm mit Wirtin Therese (Maria Holzapfel) und Köchin Herta (Selina Goth).

Doch dabei haben sie die Rechnung ohne die Mutter der Braut gemacht. Elvira (Simone Stranzinger) hat es gerne etwas edler und macht sich große Sorgen, dass ihre Golffreunde von der in ihren Augen völlig unpassenden Location für die Hochzeit ihrer einzigen Tochter erfahren könnten. Mithilfe von Wedding Planer Anton Fürzchen, alias „Anthony“ (Bühnenneuling Michael Welzhofer), will sie zumindest für schicke Ausstattung und ein gehobenes Menü sorgen.

Turbulente Heirat im „Sanften Lamm“

Für die richtigen Schwingungen zum Bund fürs Leben wird eine klingelnde und säuselnde Esoterikerin (Kathrin Janka) engagiert. Den Aufwand halten die Eltern des Bräutigams Lisbeth und Egon (Sabine Stieler und Stefan Stieler) für völlig überzogen. Die Eltern des Bräutigams legen als schwäbische Extremsparer Wert auf Zurückhaltung bei den Ausgaben und haben deshalb gleich Onkel Gottfried (Helmut Nachlinger) mitgebracht, der als pensionierter Standesbeamter die Trauung vollziehen und zum Sparplan beitragen soll. Den Reigen der anstrengenden Charaktere komplettiert Opernsänger Clemenz Brüll (Gerhard Meitinger).

Langjährig Aktive, Schauspiel-Ruheständler wie Gründungsmitglied Klaus Lechelmair als Berater und immer wieder begeisterter Nachwuchs – das ist das Geheimnis der Bühnentruppe, die nun schon seit 55 Jahren alljährlich für vergnügte Abende sorgt. Dazu gibt es in diesem Jahr noch zwei weitere Jubiläen: Helmut Nachlinger ist Regisseur, Schauspieler und Teil des Duos Nachlinger. Gemeinsam mit Sohn Bernhard stimmt er vor den einzelnen Akten die Besucher auf die Geschichten ein. Er stand schon als kleiner Bub als Engerl auf der Bühne und ist seit 45 Jahren bei der Stettenhofener Bühne unverzichtbarer Macher. Ebenso Sabine Stieler, die seit 35 Jahren Hauptrollen am laufenden Band spielt und dabei noch als Vorsitzende agiert.

Doch es ginge keinesfalls ohne die Helfer, die nicht im Rampenlicht stehen, ist Stieler wichtig. Für das nötige Stichwort sorgt Souffleuse Rosa-Maria Kragl, wenn es mal hakt beim Dialog; für das perfekte Aussehen sorgen Kathrin Janka und Karolin Schmidmeier. Beim Service sind Peter Bauer, Petra und Werner Rester aktiv, Stephan Pecher unterstützt die Chefin bei der Arbeit am Programmheft und Peter Bauer sitzt an der Abendkasse.

Dort können sich die Besucher auch die Restkarten kaufen, von denen es noch wenige gibt für die Aufführungen zwischen Samstag, 2. November und Sonntag, 17. November. An Freitagen und Samstagen hebt sich der Vorhang im Pfarrheim Stettenhofen um 19.30 Uhr, am Sonntag geht es schon um 15.30 Uhr los. Restkarten im Vorverkauf gibt es beim Friseursalon Manuela in Stettenhofen. (sdk)

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