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Kultur

18.07.2016

Wie der große Mozart klein anfing

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Volle Konzentration: für Mozart gaben die Musikschüler am Samstag mit Stimme und Instrumenten alles.

Biberach und der 250. Jahrestag des berühmten Orgelwettstreits

Eine lange Mozartnacht schenkten die Organisatoren und Akteure des Biberbacher Mozartjahres ihrem Publikum am Samstag. Zum Start waren die Schüler der Biberbacher Musikschule mit vollem Einsatz bei der Mozart-Sache: in der Aula der Grundschule sangen, spielten und klatschten sie mit Lehrern und Besuchern viele Werke des berühmten Komponisten. Denn auch Mozart hatte mal klein angefangen, erzählte Leiterin Carolin Sandmair.

Erst fünf Jahre war er alt, als Wolfgang Amadé seine erste Komposition schrieb, erfuhren die Gäste und bekamen das kleine Stück auch gleich zu hören. Bei den Geschichten von den vielen anstrengenden Konzertreisen der Familie und vom Vorspielen an den Fürstenhöfen Europas waren die Kinder konzentriert dabei und gaben ihr Bestes, um die passenden Stücke möglichst fehlerfrei zu präsentieren.

Fortgeschrittene Schüler und die Lehrer der Musikschule Biberbach spielten am Abend in der Aula und stießen auf große Begeisterung. Neben den Einzelsolisten wirkten auch das Projektensemble (Leitung Franziska Hirzel), das Gesangsensemble (Leitung Angela Klinger), das Querflötenensemble (Leitung Annett Kabus), das Blockflötenensemble (Leitung Angela Klinger) und das Celloensemble (Leitung Isabella Achtnicht) mit.

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Gekonnt schlug das Musikschullehrer-Trio moJAZzart – Markus Halder (Schlagzeug), Andreas Traub (Bass-Gitarre) und Bernd Haselmann (Klavier) die Brücke zwischen Mozart und Jazz. Stücke wie „Piano Sonata in F-Dur“ (Leopold Mozart), „Rondo alla Turca, KV 331“ (Wolfgang Amadeus Mozart) und „In diesen heil´gen Hallen“ (Arie aus der Zauberflöte) wurden von Bernd Haselmann für Jazzimprovisationen umarrangiert.

In der Wallfahrtskirche ging es abends mit Orgelklängen und den geübten Stimmen des Kirchenchors mit Mozarts Orgelsolomesse weiter. Anschließend gab es bis zur Dämmerung noch mehr Klassisches und Jazziges in der Schule, bevor der Abend ein paar Schritte den Kulturhügel hinunter in Edith’s Café in die Nacht eintauchte. Mit der einheimischen Formation „Unterhopft“ gingen die Musikliebhaber auf die Suche nach Mozart und seinem Bäsle und fanden, wenn schon nicht die beiden historischen Figuren, dann zumindest den höchst vergnüglichen Ausklang einer noch lange nachklingenden Nacht zu Ehren des großen Ausnahmemusikers.

Bis zum großen Orgelwettstreit im November stehen noch einige Punkte auf dem Programm. Exkursionen auf den Spuren der Familie Mozart in der Region, eine Krönungsmesse und nicht zuletzt Wirtshausmusik zum Mitsingen lädt zum dabei sein ein. (mit rogu)

Das Programm des Biberbacher Mozartjahres gibt es unter

www.biberbach.de/Mozart

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